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17. Limburg Sommer

Gemeinsam mit Vertretern und Vertreterinnen der beteiligten Open Air Partner stellte Kulturdezernentin Heidi Langensiepen in der vergangenen Woche bei einem Pressegespräch das Programm des 17. Limburg Sommers vor. Auch wenn dieser sich in diesem Jahr nicht mit einem Jubiläum schmücken könne, so gebe es doch eine Theatertradition auf der Limburg, die seit 1974 vom Theater an der Weinstraße geprägt werde. Um deren Aufführungen herum habe es schon bald weitere Veranstaltungen gegeben, die aber lange Zeit lediglich Limburg Open Air oder Festspiele genannt wurden. Seit dem Jahr 2000 biete die Stadt das Open Air Programm unter dem Begriff Limburg Sommer an. „Alljährlich besuchen im Schnitt 6.000 Personen unsere Veranstaltungen“, wies die Kulturdezernentin hin. Geworben werde mit jeweils einem Banner auf dem Limburgplateau und an der Pendelbushaltestelle auf dem Wurstmarktplatz, auf der Internetseite der Stadt unter www.bad-duerkheim.com/limburg-sommer und mit einem Faltblatt, dessen Titel diesmal mit Fotos gestaltet wurde, die unterschiedliche Stimmungen des Open Air Festivals zeigen.

Beginnen wird der Limburg Sommer 2016 am 18. Juni mit der Premiere des Bühnenspektakels „D’Artagnan und die 3 Musketiere“, das Hans Dreyer, Mitarbeiter im städtischen Kulturbüro und zugleich Vorsitzender des Theaters an der Weinstraße, mit seiner Amateurgruppe inszenieren wird. „Für mich war schnell klar, dass die Musketiere Frauen sind“, so Dreyer. „Sie stehen den Männern in nichts nach –  auch beim Kämpfen –  sie werden verführen und ihre Reize spielen lassen.“ Wichtig sei der Gedanke, dass das Geschlecht im Zusammenhang mit dem Heldentum keine Rolle spiele. Weitere Vorstellungen des sicherlich außergewöhnlichen Bühnenspektakels gibt es am 24. und 25. Juni sowie am 1.,2.,8. und 9. Juli. Beginn ist jeweils um 20.30 Uhr, Einlass ab 19 Uhr.

Yvonne Moissl bringt für das palatia Jazz Festival am 22. Juli das „Christian Scott Oktett“ und das „Hiromi Uehara Trio“ auf die Limburg-Bühne, die sie selbst als den wohl schönsten Spielort ihres Festivals bezeichnete. Christian Scott habe ein besonderes Trompetenspiel entwickelt und habe gleich vier Instrumente im Gepäck. Auch der zweite Teil des Abends verspricht ein interessantes Programm, denn mit der japanischen Pianistin Hiromi Uehara sei eine der ganz Großen des Jazzpianos zu erwarten. „Das wird eine richtig heiße Sache“, kündigte Yvonne Moissl für diesen Abend an. Am 23. Juli dann bestehe eine der letzten Gelegenheiten „Mo‘ Blow“ auf der Bühne zu erleben. Das zu den besten JazzFunk-Bands Europas gehörende Ensemble werde sich in Kürze auflösen, wies Moissl hin. Nach ihnen werde die Gruppe „DePhazz“ ihren unverkennbaren groovigen Jazz auf der Limburg Bühne präsentieren und mit der Sängerin Pat Appleton ebenfalls das Publikum begeistern. Beginn der beiden Doppelkonzerte ist jeweils um 19.30 Uhr, der Einlass mit Jazzkulinarium ab 18 Uhr.

Auch wenn „kulturgipfel“ auf allen großen Open Air-Bühnen in Deutschland vertreten sei, so bezeichnete Annika Götz als Vertreterin dieser Münchener Agentur die Limburg doch als das Highlight unter deren Veranstaltungsorten. In diesem Jahr werden die größten Klassiker der legendären Rockband „Pink Floyd“ am Samstag, 6. August auf dem Programm stehen. Dargeboten werden sie von der Cover-Band „echoes“, die mit immenser Spielfreude und viel Liebe zum Detail ein besonderes Live-Spektakel auf der Limburg aufziehen werde. Ein Klassiker wird dann am Folgeabend, dem 7. August mit Carl Orffs Meisterwerk „Carmina burana“ zu hören und zu sehen sein. Es gebe ein gestaltetes Bühnenbild und die Solisten singen und spielen in Kostümen, wies Götz darauf hin, dass es sich nicht nur um eine konzertante Aufführung handele. Beginn ist  jeweils um 20 Uhr, Einlass ab 19 Uhr.

Anna Seyfert und Arnd Landwehr stellten als Vertreter der international ausgerichteten Mannheimer Agentur  BB Promotion deren diesjährige Produktionen auf der Limburg vor. Mit „The Sound of Classic Motown“ biete Ron Williams als Radio-DJ „Dr. Feelgood“ am 19. August eine Hommage an das Detroiter Plattenlabel Motown. Christian Chako Habekost, der seit sechs Jahren regelmäßig auf der Limburg „in seinem Wohnzimmer“ zu sehen sei, zeige eine Art „Best-of“ aus seinen bisherigen Programmen. Die Besonderheit in diesem Jahr: er steht bei seinem „Pfälzer HIGHmat-Owend“ am 20. August gemeinsam mit der Pfälzer Kultband „Anonyme Giddarischde“ auf der Bühne. Auch diese beiden Veranstaltungen beginnen um 20 Uhr, Einlass ist ab 19 Uhr.

Eine besondere Location unter der Limburg, lädt zudem an zwei Abenden zum Figurentheater mit Menü für Erwachsene ein. Wie die Leiterin des Sachgebiets Kultur, Christine Schneider-Joseph, erläuterte, stehen beide Aufführungen unter dem Jahresmotto der Kultur „Bad Dürkheim tierisch gut“. So wird am 12. August Cornelia Fritzsche als „Ursula von Rätin“ mit ihrem Programm „Rattenscharf. Ein Rendezvous mit der Liebe“ im Refektoriumskeller der Klosterruine zu sehen sein. Mit der Puppenspiel-Komödie „Die Berliner Stadtmusikanten“ versetzt das Theater Zitadelle Berlin am 2. September das Publikum in gute Stimmung. Bei beiden Programmen wird ein Drei-Gänge-Menü angeboten, bei dessen Hauptgang in diesem Jahr erstmals die Wahl zwischen den Varianten Fisch, Fleisch, vegetarisch besteht. Die Menüs mit anschließenden Theateraufführungen beginnen um 18.45 Uhr, Einlass ist ab 18.30 Uhr.

Karten für alle Veranstaltungen des Limburg Sommers können bei der Tourist Information Bad Dürkheim erworben werden. Eine Anfahrt zur Klosterruine ist zu allen Veranstaltungen, mit Ausnahme des Figurentheaters, nur mit dem bereitgestellten Buspendelverkehr möglich. Wetterfeste Bekleidung sei in jedem Falle sinnvoll, wies Heidi Langensiepen abschließend hin, denn es werde abends auch bei gutem Wetter schnell frisch auf der Klosterruine.

Eingestellt am 21.04.2016