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Gartenhotel Heusser mit GOLD für Umweltengagement ausgezeichnet

Wem ist er nicht schon begegnet, der „Hinweis mit den Handtüchern“ im Bad des Hotelzimmers: Auf den Boden legen bedeutet „Ich möchte frische“, Aufhängen bedeutet „Ich nutze meins nochmal“.

Hier geht es um den Schutz der Umwelt und des Klimas, um Nachhaltigkeit und um das Schonen natürlicher Ressourcen. Immer mehr Gäste und vor allem auch Unternehmen legen während ihres Aufenthaltes Wert darauf, dass das Hotel, in dem sie übernachten bzw. ihre Tagung durchführen, verantwortungsvoll mit diesen Werten umgeht.

Das Gartenhotel Heusser hat sich zum Ziel gesetzt, diese Anforderungen bei all seinen Gästen zu erfüllen. Im Rahmen des umfassenden Qualitätsmanagements dieses Q2-Betriebes (www.q-deutschland.de) hat die Geschäftsführerin Martina Berwing die Herausforderungen und Chancen für das Haus identifiziert. So habe man über Gästezufriedenheitsbefragungen herausgefunden, dass das Umweltengagement des Hotels von den Urlaubsgästen nicht wirklich wahrgenommen wurde. Im Tagungsbereich setzten viele Unternehmen mittlerweile angemessene Umweltstandards beim Hotel voraus. Außerdem bedeute der vernünftige Umgang mit Ressourcen Kosteinsparungen. Somit entschied man sich, am Umweltcheck des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes teilzunehmen.

Dass dies gleich zur höchsten Auszeichnung „GOLD“ geführt hat, sei natürlich super und mache sie sehr stolz, so Berwing. „Nun können sich unsere Gäste mit gutem Gewissen wohlfühlen“.

Alf Schulz, Vizepräsident des DEHOGA Rheinland-Pfalz, hob die Besonderheit der Leistung des Gartenhotel Heusser hervor: Es sei eines von nur drei Hotels in der Pfalz mit dieser Auszeichnung. Um sie zu erreichen, müsse Nachhaltigkeit tatsächlich gelebt werden. In Energie- und Wasserverbrauch sei man hier „besser als alle anderen“, der CO2-Fußabdruck „suche seinesgleichen“. Regionale Produkte würden angeboten. Nicht zuletzt sei es wichtig, dass das gesamte Team mitziehe. Er überbrachte zusammen mit Herbert Boller, dem Kreisvorsitzenden Bad Dürkheim, die Glückwünsche des DEHOGA und einen Blumenstrauß.

Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld gratulierte für den Landkreis. Das Gartenhotel Heusser sei ein wichtiger Botschafter des Umweltgedankens, ein „ökologischer Leuchtturm des Landkreises“, nicht nur für andere Betriebe, sondern auch für die Gäste. Der ausgezeichnete Ruf eile dem Haus weit voraus. Ihlenfeld dankte dem DEHOGA dafür, dass dieser den Hotels die Möglichkeit bietet, ihr Umweltengagement nach außen zu präsentieren.

„Die Stadt Bad Dürkheim ist froh, dass es Sie gibt. Der Vergleich mit einem Leuchtturm ist berechtigt“, lobte Bürgermeister Christoph Glogger. Seit Jahrzehnten investiere des Haus in neue Ideen. Er hob die langjährige, gute Zusammenarbeit mit der Tourist Information hervor. Er könne aufgrund seiner Beschäftigung mit dem Thema Umweltmanagement in der Vergangenheit gut nachempfinden, welche Detailarbeit hier geleistet wurde. Unternehmen wie das Gartenhotel Heusser würden voran gehen und so einen wichtigen Beitrag für das Bewusstsein in der Öffentlichkeit leisten. Mit ihrer Nachfrage nach umweltgerechten Produkten, wie z.B. LED-Beleuchtung, beeinflussten sie auch das Angebot der Industrie.
Glogger ermutigte die Geschäftsleitung, diesen Weg weiter zu gehen und überreichte zusammen mit Gerrit Altes von der Tourist Information Blumen und einen Stadtgutschein.

Georg Köhler, Seniorchef des Hauses, dankte seiner Tochter Martina Berwing. Ihr hat er die Geschäfte vor einiger Zeit übergeben. Sie habe zusammen mit ihrem Ehemann Frank das Haus auf einen Stand gebracht, der besser sei als je zuvor. Köhler sei dankbar, dass die Weitergabe der Geschäftsleitung innerhalb der Familie so nahtlos und „ruhigen Gewissens“ geklappt habe. Die erfreuliche Situation untermauerte er mit aktuellen Zahlen. Mit ca. 37.200 Übernachtungen im Jahr 2015 hatte man eine Auslastung von 79%, die mit ziemlicher Sicherheit nicht mehr „zu toppen“ sei. Seit 30 Jahren investiere man in die Erfüllung von Kundenwünschen, zum Beispiel in eine Klimaanlage und Balkon in allen Zimmern. Durch diese Veränderungen habe man den Anteil der Urlaubsgäste von 35% im Jahr 2007 auf 60% im Jahr 2015 steigern können, was perspektivisch „gesund“ sei, denn Urlaubsgäste seien weniger konjunkturanfällig wie Geschäftsreisende. Entscheidend hierfür sei der Bau des 1.000 qm großen Wellnessbereichs gewesen, der aber schon wieder zu klein sei. Einen entsprechenden erneuten Ausbau wolle man in Kürze angehen. Große Aufmerksamkeit widme man derzeit auch dem Strukturwandel in der Gastronomie, indem man ein Konzept für Küche und Restaurant vorantreibe, bei dem regionale Produkte eine große Rolle spielen.

In zwei bis drei Jahren sollen diese Ziele umgesetzt sein, und damit hatte Köhler alle Anwesenden davon überzeugt, dass das Gartenhotel Heusser auch weiterhin Innovationen vorantreiben und weiter von sich reden machen wird.

Hotels, die am Umweltcheck des DEHOGA interessiert sind, können sich unter www.dehoga-umweltcheck.de informieren.

v.l.n.r.: Alf Schulz (Vizepräsident DEHOGA), Hans-Ulrich Ihlenfeld (Landrat), Christoph Glogger (Bürgermeister), Frank und Martina Berwing (Gartenhotel Heusser), Herbert Boller (Kreisvorsitzender Bad Dürkheim des DEHOGA), Georg Köhler und Ina Trinkaus (Gartenhotel Heusser)

v.l.n.r.: Alf Schulz (Vizepräsident DEHOGA), Hans-Ulrich Ihlenfeld (Landrat), Christoph Glogger (Bürgermeister), Frank und Martina Berwing (Gartenhotel Heusser), Herbert Boller (Kreisvorsitzender Bad Dürkheim des DEHOGA), Georg Köhler und Ina Trinkaus (Gartenhotel Heusser) 

 

Eingestellt am 16.03.2016