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Gemeinschaftliches Wohnen im Fronhof II

Den Weg frei für die Realisierung eines generationsübergreifenden Wohnprojektes in Bad Dürkheim machte der Bau- und Entwicklungsausschuss in seiner Sitzung am 8. Juni.

Wie in der Sitzung dargestellt wurde, bemüht sich der Verein „Wohnwege e.V." seit vielen Jahren darum, ein geeignetes Grundstück für gemeinschaftliches Wohnen mehrerer Generationen zu finden. Im Zuge der Umlegung des Fronhofs II sei es gelungen, ein Quartier mit 4.634 m² im Nordosten des Neubaugebietes zusammenzulegen, das im alleinigen Eigentum der Stadt steht und für das der Verein im Februar 2015 vom Haupt-und Finanzausschuss eine Kaufoption erhielt. 

Im Herbst 2016 habe der Verein ein bauliches Konzept vorgelegt, allerdings auf Basis einer Wohnungseigentümergemeinschaft nach dem Wohneigentumsgesetz. Da das Konzept identisch war mit konventionellem Geschosswohnungsbau für Eigentumswohnungen, habe es allerdings nicht die ursprüngliche Intention einer generationenübergreifenden neuen Wohnform erfüllt.
Eine neue Gruppierung innerhalb der Wohnwege e.V. strebt nun seit Anfang dieses Jahres die Gründung der Wohngenossenschaft „Froh2Wo" an, die das ursprüngliche Ziel einer generationenübergreifenden neuen Wohnform verfolgen soll. Dass Wohngenossenschaften sinnvoll und dazu geeignet sind, ohne Renditeabsicht Gemeinschaftseigentum zu schaffen, bekräftigte auch der anwesende Michael Hoffers, selbst Gründungsmitglied des Wohnprojektes „Wohnerei Kusel" am Beispiel seiner Wohngenossenschaft.

Der Ausschuss beschloss einstimmig, der zukünftigen Genossenschaft „Froh2Wo" das städtische Grundstück zur Verfügung zu stellen. Über den Grundstückspreis soll demnächst im Haupt- und Finanzausschuss beraten werden.

Einen Ausschnitt aus dem Bebauungsplan Fronhof II mit dem betreffenden Grundstück sowie weitere Informationen zu dem geplanten Mehrgenerationenwohnen in Bad Dürkheim finden Sie im Internet im Bürgerinformationssystem der Stadt.

 

14.08.2017