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Gewässerentwicklungspreis für Renaturierung und Offenlegung der Isenach in der Stadt „verewigt“

Über den Gewinn des Gewässerentwicklungspreises der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall e.V. für die Offenlegung und Renaturierung der Isenach durfte sich die Stadt Bad Dürkheim bereits freuen. Die Urkunde hatten Beigeordnete Heidi Langensiepen und Projektleiter Steffen Wietschorke im vergangenen Juni auf Schloss Bellevue, dem Sitz des Bundespräsidenten in Berlin, entgegen nehmen dürfen.

Am Freitag, 15.7.2016 würdigten die rheinland-pfälzische Umweltministerium Ulrike Höfken und der Präsident der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA e.V.), Otto Schaaf, diese „vorbildliche Leistung bei der Gewässerentwicklung im urbanen Bereich“ nun auch vor Ort in Bad Dürkheim, am Ufer der Isenach, mit der Übergabe einer Bronzetafel.

Die DWA setzt sich mit ihren 14.000 Mitgliedern als politisch und wirtschaftlich unabhängige Vereinigung bundesweit für eine nachhaltige Wasserwirtschaft und für die Förderung von Forschung und Entwicklung ein.

Otto Schaaf dankte dem Initiatior des Projektes, dem ehemaligen Bürgermeister Wolfgang Lutz, und dem ausführenden Projektleiter Steffen Wietschorke mit den Worten „Toll, dass Sie es gemacht haben, und besonderen Glückwunsch dafür, wie Sie es gemacht haben“. Neben der naturnahen Gestaltung, dem Einklang zwischen Wasserwirtschaft und Ökologie und der Lösung von Nutzungskonflikten, die bei Gewässern im urbanen Umfeld besondere Herausforderungen seien, fand das DWA nämlich vor allem die Berücksichtigung der Bürgerbelange und deren Beteiligung bemerkenswert. Dass es hier sogar eine Pro-Bürgerinitiative für das Vorhaben der Stadt gab, fand das DWA ganz außergewöhnlich.

Schaaf betonte, dass Bad Dürkheim damit Teil einer „illustren Runde“ mit den bisherigen Preisträgern (München, Dortmund und Schwarzenberg) geworden sei.

Umweltministerin Höfken überbrachte die Glückwünsche des Ministeriums für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland Pfalz und freute sich mit Blick auf den Wasserspielplatz, „wie gut die Isenach angenommen wird“. Bad Dürkheim sei Vorbild für andere Projekte dieser Art in Rheinland Pfalz. Die Zunahme der extremen Wetterereignisse der vergangenen Jahre zeige, wie wichtig Hochwasserschutz sei. Mit der Aktion Blau Plus fördere das Land zusätzlich die Berücksichtigung der Belange von Tourismus, Erholung und Freizeit sowie der Stadterneuerung.

Bad Dürkheim habe diesen Preis zurecht erhalten, denn man habe sich „enorm viel einfallen lassen“ und ein „tolles Ergebnis“ erarbeitet, das sehr schön mit den Bürgerinnen und Bürgern geteilt worden sei.

Ministerin Höfken wünschte Bad Dürkheim viel Freude mit der bewundernswerten Attraktion, die Inspiration für viele andere Gemeinden sei.

Bürgermeister Glogger dankte der DWA für die Auszeichnung und dem ehemaligen Bürgermeister Wolfgang Lutz, dass dieser es „zu seinem Projekt gemacht habe“ und voran gegangen sei. Diesen Preis habe nicht nur die Stadt Bad Dürkheim verdient, sondern alle, die daran beteiligt waren, vom Projektverantwortlichen im Bauamt der Stadt, Steffen Wietschorke und seinem Team, den Firmen und beteiligten Institutionen und den Planern bis hin zu den Bürgern Bad Dürkheims mit ihrem Engagement.

Den Erfolg könne man jeden Tag im Kurpark sehen, in dem sich so viel verändert habe. Es sei sehr schön zu sehen, wie er von so vielen Gästen über alle Generationen hinweg angenommen würde.

Die Bronzetafel mit der Widmung der DWA wurde am Gedenkstein zur Offenlegung und Renaturierung der Isenach am Eingang zum Wasserspielplatz installiert.

V.l.n.r.: Bürgermeister a. D. Wolfgang Lutz, Ulrike Höfken, Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz, Otto Schaaf, Präsident der DWA e. V., Bürgermeister Christoph Glogger

V. l. n. r.: Bürgermeister a. D. Wolfgang Lutz, Ulrike Höfken, Ministerin für Umwelt, Energie, Ernährung und Forsten Rheinland-Pfalz, Otto Schaaf, Präsident der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA e. V.), Bürgermeister Christoph Glogger

 

Eingestellt am 09.08.2016