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Gruppe aus Kluczbork zu Gast

Mit den Worten „Serdecznie witamy na Bad Dürkheim!“ (Herzlich willkommen in Bad Dürkheim) begrüßte Bürgermeister Christoph Glogger in der vergangenen Woche eine Gruppe von behinderten Menschen sowie Betreuer und Therapeuten des Selbsthilfehauses Kluczbork, eine der Lebenshilfe ähnliche Einrichtung in Bad Dürkheims polnischer Partnerstadt. Fünf Tage lang waren die 24 Personen zu Gast bei der Dürkheimer Lebenshilfe, wo sie die Tagesförderstätte kennenlernten und in der Werkstatt mitarbeiteten.

„Ich finde es toll, dass es diese Partnerschaft mit Kluczbork gibt und dass nicht nur zur Wurstmarktzeit eine offizielle Delegation zu uns kommt, sondern sich auch Vereine und Einrichtungen unserer beiden Städte austauschen“, freute sich der Bürgermeister bei dem Empfang im Rathaus. „Danke an alle die das organisieren und dadurch möglich machen!“

Glogger erinnerte daran, dass die Freundschaft zwischen Deutschland und Polen nicht immer bestanden habe. Sein eigener Großvater habe im Krieg gegen Soldaten des anderen Landes gekämpft. Gerade deshalb sei es besonders wichtig, den Frieden in Europa zu erhalten. Wer sich am Austausch beteilige, gestalte den Frieden mit und außerdem könne man voneinander lernen, hob der Bürgermeister hervor.

Einige der Mitreisenden waren zum ersten Mal in Bad Dürkheim und so stellte das Stadtoberhaupt der Gruppe mit einer Präsentation die Stadt, ihre Sehenswürdigkeiten und ihre Wurzeln vor.

„Wir glauben an Engel und haben einen für Sie mitgebracht; er soll Sie beschützen“, bedankte sich Malgorzata Kwiring-Pondel, die Direktorin des Selbsthilfehauses in Kluczbork, für den freundlichen Empfang in Bad Dürkheim und überreichte dem Bürgermeister einen weißen Engel. „Ich hoffe, wir treffen uns bald einmal in Kluczbork“, lud sie ihn zum Besuch der dortigen Einrichtungen ein.

Bürgermeister Christoph Glogger mit Gruppe aus Kluczbork

 

Eingestellt am 21.08.2017