| Internationaler Museumstag für Kinder |
Die Römer kommen!
29. Internationaler Museumstag für Kinder von 6 – 12 Jahren
Sonntag, 21. Mai, 14.00–17.00 Uhr
Im Heimatmuseum Bad Dürkheim Haus Catoir
29. Internationaler Museumstag im Haus Catoir
|
Der 29. Internationale Museumstag stand dieses Jahr unter dem Motto „Museen und junge Besucher“. Ziel des Internationalen Museumstages ist es, auf das breite Spektrum der Museumsarbeit und die thematische Vielfalt der mehr als 6000 Museen in Deutschland aufmerksam zu machen.
Das Heimatmuseum und die Museumsgesellschaft Bad Dürkheim wollen diesen Tag nutzen um deutlich zu machen, welche wichtige Rolle Museen als Foren der Begegnung und der Bildung für ein junges Publikum spielen können.
Programm
14.00 Uhr Ausstellungseröffnung „Kinder machen Museum für Kinder“ – unter diesem Motto wurde in Zusammenarbeit mit der Klasse 3A der Pestalozzi-Schule Bad Dürkheim die Ausstellung zum Thema „Wie lebten die Römer?“ erarbeitet. Im Vordergrund standen dabei vor allem Fragen zum alltäglichen Leben der Menschen vor 2000 Jahren.
15.00–15.30 Uhr Mit der Maus nach Rom Die „Sendung mit der Maus“ entführte in die Hauptstadt des Römischen Reiches. Dabei wurden nicht nur die berühmtesten Ruinen besichtigt, in Spielszenen wurde auch das Alltagsleben der damaligen Zeit dargestellt. Ob Menschen arm oder reich waren konnte man an ihren Wohnungen oder Häusern sehen und an der Art, wie sie sich kleideten.
14.30–17.00 Uhr Die Römer sind schon da! Den Tag über waren auch einige „echte Römer“ anwesend. Wer sich getraut hat bekam Fragen über die damalige Zeit aus „erster Hand“ beantwortet.
Aktionsstände An verschiedenen Stellen im Museum konnten Kinder selbst aktiv werden und die Welt der Römer hautnah erleben.
„Kleider machen Römer...“ Was trug der Römer von damals eigentlich? Gab es schon Unterhosen? Hatten Jungen und Mädchen unterschiedliche Kleidung an und was sagte die Kleidung über ihren Träger aus? Es bestand die Möglichkeit, einmal selbst in römische Kleidung zu schlüpfen.
„Die Würfel sind gefallen…“ Diesen Satz kennt fast jedes Kind aus Asterix und Obelix. Womit spielten die Kinder in römischer Zeit sonst noch, was machte man ohne Gameboy und Playstation? An diesem Tag konnte ausprobiert werden, wie sich die Kinder, aber auch die Soldaten der römischen Armee, die Zeit vertrieben.
„Wer schreibt, der bleibt...“ Römische Inschriften auf Steinen hat sicher jeder schon einmal gesehen, für den Alltag war diese Art zu „schreiben“ aber zu unpraktisch. Es stellt sich also die Frage, worauf man denn eigentlich geschrieben hat – Papier war ja noch nicht erfunden. Hier konnte man mehr über das „wiederbeschreibbare Notizbuch“ der Antike erfahren oder darüber, wie ein „Buch“ bei den Römern aussah.
„gebratene Haselmäuse, gesottene Flamingos...“ Was die Römer gegessen haben, wissen wir genau, da sich ganze Kochbücher erhalten haben. Haselmäuse und Flamingos standen bei den Römern tatsächlich manchmal auf dem Speiseplan. Aber solche Sachen wurden im Heimatmuseum nicht serviert. Dagegen schmeckten die geräucherten Würstchen und Frischkäse mit Kräutern nach Römerart sicher allen sehr lecker. Wer einmal selbst die antike Küche probieren wollte, hatte an diesem Nachmittag die Gelegenheit dazu. Wann kann man schon einmal die Römerzeit mit allen Sinnen erfahren...
Museumsrallye Ein Quiz mit verschiedenen Fragen führte die besonders Neugierigen durch das ganze Museum. Um die Fragen der Museumsrallye zu beantworten, musste das ganze Haus erkundet werden. Unter allen Teilnehmern der Rallye wurden tolle Buchpreise ausgelost.
Im Rahmen einer Umfrage gab es die Möglichkeit, sich mit Wünschen, Vorstellungen aber auch mit Kritik an das Heimatmuseum zu wenden. Die Ergebnisse der Umfrage werden in die zukünftige Arbeit des Museums einfließen.
|
|