Zur Startseite der Agenda 21 Bad Dürkheim Was ist AGENDA 21? Weltweite ökologische und soziale Probleme waren der Anlass als sich 1992 die Staats- und Regierungschefs aus über 170 Ländern zur UN-Konferenz über "Umwelt und Entwicklung" in Rio de Janeiro trafen. Eines der dabei verabschiedeten Dokumente war die Agenda 21 als Handlungsprogramm für das 21. Jahrhundert. Ihr erklärtes Ziel ist eine nachhaltige, zukunftsbeständige Entwicklung, bei der ökologische, ökonomische und soziale Aspekte gleichrangig betrachtet werden ohne eine Konkurrenz zwischen ihnen zu erzeugen.
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Wozu dann noch eine LOKALE AGENDA 21? Damit etwas Konkretes in den Kommunen passiert. Denn wie wir in diesem Jahrhundert leben werden, entscheidet sich in vielerlei Hinsicht direkt vor unserer Tür - dort, wo wir leben, arbeiten und handeln. Deshalb wurde mit der Agenda 21 ein Auftrag an die Kommunen verabschiedet. Sie sollen gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort überlegen, wie die Agenda 21 für ihr lokales Umfeld aussehen und gleichzeitig global wirken kann. Was hat sich in Bad Dürkheim getan? Am 21. November 2000 fand die Auftaktveranstaltung der Lokalen Agenda 21 Bad Dürkheim im Dürkheimer Haus statt. Von den mehr als 100 Besuchern erklärten sich an diesem Abend über 60 Personen spontan zur aktiven Mitarbeit bereit. Unter der Überschrift "Mit welchen Projekten/Ideen kann in Bad Dürkheim etwas bewegt werden?" konnten die Teilnehmer ihre Themenwünsche vorschlagen. Anschließend wurden sie unter folgenden Oberbegriffen zusammengefasst: Stadtbild/Stadtgestaltung, Verkehr, Ressourcen, Entsorgung, Jugend und Soziales, Kultur. Unter der Überschrift "Wofür ich mich konkret einsetzen möchte" diskutierten die neu gebildeten Gruppen anschließend intern, welche Projektideen für die weitere Arbeit ausgesucht werden sollen und wer sich für welche Themen engagieren möchte. Die damals ausgesuchten Ideen bildeten die Grundlage für die bisherige Arbeit. Bei allen Projektgruppen bildete sich ein monatlicher Turnus für die Treffen heraus. Von den ursprünglich 63 Aktiven sind im Laufe der Zeit einige Personen wieder abgesprungen, und andere sind hinzu gekommen. Selbstverständlich sind alle Bürgerinnen und Bürger jederzeit eingeladen in den Projektgruppen mitzumachen. Bei Bedarf können sich auch neue Themenkreise oder Gruppen bilden. Setzen Sie sich mit einem Ansprechpartner in Verbindung, oder kommen Sie einfach zu einem Treffen vorbei. Im Amtsblatt und der Terminliste im Internet erfahren Sie Termine und Orte, an denen sich die Agenda 21 trifft. Die ökologische Dimension der Nachhaltigkeit spiegelt sich in der Forderung nach dem Erhalt und der Pflege der natürlichen Lebens- und Wirtschaftsgrundlagen der Menschen wider. Eine dem Leitbild der Nachhaltigkeit entsprechende Entwicklung muss also dazu beitragen, die Leistungen der natürlichen Systeme in einer für den Menschen auch zukünftig geeigneten Qualität zu erhalten. Die ökonomische Dimension der Nachhaltigkeit hat zum Ziel, die wirtschaftlichen Lebensgrundlagen sowohl kurz- als auch langfristig zu sichern und produktive Prozesse effizient zu gestalten. Sie müssen zur Befriedigung individueller und gesellschaftlicher Bedürfnisse beitragen und dürfen gleichzeitig die Qualität der natürlichen Umwelt nicht dauerhaft beeinträchtigen. Die soziale Dimension der Nachhaltigkeit bedeutet zunächst, die Grundlagen des gesellschaftlichen Zusammenhalts zu sichern und hierfür insbesondere eine gerechte Verteilung des Wohlstands für die heute lebenden Menschen zu gewährleisten, die ihnen die Entfaltung ihrer Persönlichkeit sowie ein sinnvolles und selbstbestimmtes Leben ermöglicht. Voraussetzung dafür sind eine gerechte Ressourcenverteilung, ein gesicherter Zugang zu den Ressourcen gesunde Umwelt, Arbeit und soziale Absicherung, Gesundheit, Bildung und Kultur etc., sowie die Förderung des Zusammenlebens unterschiedlicher Gruppen der Gesellschaft. Die politisch institutionelle Dimension der Zukunftsfähigkeit bezieht sich auf die Sicherung der erforderlichen Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse durch effektiv gestaltete Institutionen und Verfahren, die partnerschaftliche Kooperation der Interessengruppen sowie die gleichberechtigte Mitbestimmung und aktive Beteiligung aller Menschen an der Organisation und konkreten Gestaltung der Gesellschaft, in der sie leben. Zur Startseite der Agenda 21 Bad Dürkheim
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