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Kulturprojekt 2017

Ziffern. Zahlen. Nummern.

Ein Ausschnitt aus dem Jahresprogramm der städtischen Kultureinrichtungen, die Seitenangaben in Klammern beziehen sich auf das Programmheft, das in der Stadtbücherei, dem Bürgerbüro und der Tourist Information ausliegt.

Ziffern. Zahlen. Nummern. Kultur zählt!

Seit 2005 stellen das Kulturbüro selbst und die Kultureinrichtungen der Stadt Bad Dürkheim, das sind die Stadtbücherei, die Musikschule und das Stadtmuseum einen Teil ihrer Veranstaltungen unter ein gemeinsames Motto. So wurden Geburtstage gefeiert: der 200ste Hans Christian Andersens und der 100ste von Astrid Lindgren; mal war Bad Dürkheim „schaurig schön“, mal  „märchenhaft“ und sowieso „tierisch gut“. 2011 ging die Kultur sogar (vorübergehend!) „baden“.

Nachdem 2017 das Kulturprojekt zum 13. Mal stattfindet würde, waren sich die Leitungskräfte der Einrichtungen und Kulturdezernentin Heidi Langensiepen schnell einig, sich in diesem Jahr Zahlen zu widmen. „Kultur kostet, mal mehr, mal weniger, mal den Ruf, mal Zeit, mal Arbeit. Was auch immer der Einsatz ist, schließlich macht sich Kultur für alle bezahlt. Kultur zählt!“ so Langensiepen.

Hier im AMTSBLATT wird einmal im Monat der Stadthistoriker „Ziffern, Zahlen und Nummern, die für Bad Dürkheim etwas zählen“ vorstellen (S. 6). Jeweils an einem Dienstag im Monat widmet sich der Literaturgesprächskreis einem besonderen Buch (S. 7). In 17 Jahren waren das bereits 180 Bücher mit 43.355 Seiten. Die kleinen Leser machen es ihm nach im „Kinder-Bücher-Lese-Treff“, der Vorlesestunde für Kinder im Grundschulalter in der Stadtbücherei (S. 8-9).

Dort werden Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen der Carl-Orff-Realschule Plus im März ausstellen, was sie im Kunstunterricht zum Thema Ziffern und Zahlen herausgefunden haben (S. 18). Für „Volkshochschüler“ dürfte der Vortrag im wahrsten Sinn des Wortes hochinteressant (4.000 m) sein, der ein ganzes „Land der Superlative – Chile“ vorstellt (S. 15). Zuhören und mitarbeiten sollen alle, die in unserer VHS „Hilfe für das mündliche Abitur in Mathematik“ erfahren wollen (S. 17). Der kreative Teil der VHS, die Offene Kreativ-Werkstatt, bietet in ihrem Osterferienkurs „Zahlen-Zauber“ (S. 22) und in der Offenen Arbeit kann aus Ton eine Zahl gebaut werden, die Kindern und Erwachsenen etwas bedeutet (S. 25).

Allein Erwachsene können ein Gedicht mit besonderer Bedeutung für sich bei den Literarischen Begegnungen der Stadtbücherei und des Kunstvereins entweder selbst vortragen oder vorlesen lassen bei der „Begegnung mit 1001 Lieblingsgedichten“ am 26. April (S. 26).

In die Welt der „Zahllosen Schätze“ entführt das Pfalzmuseum für Naturkunde im April seine Besucherinnen und Besucher, wenn viel Interessantes über Sammlungen gezeigt und erklärt wird, zum Beispiel, warum ein Museum etwas sammelt, das es dann nicht ausstellt (S. 23). Das Stadtmuseum in der Römerstraße zeigt beim 7. Bad Dürkheimer Museumstag „echte“ Römer, die „Von Abakus bis Zahlenzauber“ Spannendes und Kurioses über Zahlen und Ziffern im römischen Alltag erzählen werden (S. 30).

Nicht reden, aber „Malen nicht nach Zahlen, sondern nach Musik“ wird von den Menschen erwartet, an die sich die städtische Musikschule wendet: Den unterschiedlichen Stimmungen der Musik soll mit verdeckten Augen in verschiedenen Farben auf Papier Ausdruck verliehen werden (S. 39). Richtig beschwingt dürfte es bei der „mathemusischen Liedershow“ zugehen, mit Liedern für Leib und Seele, für Kopf und Fuß: „Zahlen bitte“ fordert die Musikschule Kinder ab 5 Jahren auf (S. 47). Noch mehr Zahlen speziell für Kinder – nicht nur 7 und 40 – bietet das Kindertheaterprogramm mit „Schneewittchen“ (S. 10-11), „Ali Baba“ (S. 12-13) dem „Wolf und die sieben Geißlein“ (S. 44) und vielen weiteren Stücken.  

Mit dem Projekt „20/22 Römerstraße: Offene Türen, offene Augen, offene Ohren“ (S. 36) stellt sich die komplette Wohngemeinschaft im Kulturzentrum Haus Catoir vor, denn seit 30 Jahren leben dort die Musikschule, die Stadtbücherei, das Stadtmuseum (bis Juli 2016 als Heimatmuseum) und die Offene Kreativ-Werkstatt zusammen. Ein ganz besonderer „Untermieter“ ist der Förderkreis der Musikschule, der die gute Idee zu diesem Fest hatte.

Ein perfekter Anlass, die Kultureinrichtungen der Stadt Bad Dürkheim kennenzulernen und die Menschen, die sie verantworten, die mitarbeiten und sie mitgestalten und sicher viele Menschen, die Freude an Kunst und Kultur haben: Hier treffen sich Menschen, für die Kultur zählt.

 

Eingestellt am 02.01.2017