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Mehrheit für Errichtung eines Calisthenics-Parks

In der Sitzung des Ausschusses für Familie, Soziales und Sport, Schulträgerausschuss am 30. November wurde über die Errichtung eines Calisthenics-Parks in Bad Dürkheim beraten. „Ich sage mal etwas flapsig: das ist ein Openair-Fitness-Studio, in dem man verschiedene Übungen mit dem eigenen Körpergewicht machen kann", erläuterte Christoph Glogger zunächst den Begriff Calisthenics-Park.

„Die Idee ist gleich beim 1. Dürkheimer Jugendkongress entstanden und ist nun eines der Projekte, die das Jugendkomitee gerne im Kurpark Ost realisieren möchte", wies der Bürgermeister hin. Leider sei eine Calisthenics-Anlage nicht ganz umsonst zu haben und neben der Anschaffung von Klimmzugstangen, Barren, Sprossenwänden und Hangelstrecken müsse auch der Boden am Standort mit einem Fallschutz versehen werden. Derzeit werde mit Kosten in Höhe von rund 50.000 Euro gerechnet.

Die Verwaltung habe mehrere Varianten diskutiert, wo man außer im Kurpark Ost eine solche Anlage realisieren könnte. In Frage kämen der Bereich der ehemaligen Tennisplätze, beim Gelände des alten Schwimmbades, bei der Werferanlage im Stadion Trift oder auf der Wiese vis-a-vis vom Jugend- und Kinderbüro. Aber eigentlich sollte eine solche Anlage zentral gelegen sein, gab Glogger zu bedenken.

Mit einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen befürwortete der Ausschuss mehrheitlich die Errichtung eines Calisthenics-Parks. Mit der Standortfrage soll sich nun der Bau- und Entwicklungsausschuss beschäftigen, der Ausschuss für Familie, Soziales und Sport, Schulträgerausschuss schlägt dem Bauausschuss jedoch den Kurpark Ost als Standort vor. Die für die Anschaffung und Installation der Geräte und des Bodens benötigen finanziellen Mittel sollen im Haushalt 2018 bereitgestellt werden.

Die Sitzungsunterlagen mit weiteren Informationen können im Bürgerinformationssystem eingesehen oder heruntergeladen werden.

08.12.2017