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Mobilitätskonzept - Rückblick auf Ideenwerkstatt

„Es sticht ins Auge, dass Straßenverkehr und Ruhender Verkehr bei den Wünschen und Anregungen an oberster Stelle stehen", so der Erste Beigeordnete Gerd Ester in der Sitzung des Bau- und Entwicklungsausschusses am 7. Dezember bei einer Nachbetrachtung der Ideenwerkstatt zur Erstellung eines Mobilitätskonzeptes.

Bei dieser Ideenwerkstatt am 15. November in der Brunnenhalle hatten die Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, ihre Anregungen zur Mobilität in Bad Dürkheim an mehreren Themen-Stellwänden zu notieren (wir berichteten bereits in der Amtsblattausgabe vom 23. November 2017). Dabei kamen allein 66 Ideen zum Thema Straßenverkehr und 48 zum Thema Ruhender Verkehr zusammen.

Anschließend habe jeder mit drei Punkten bewerten können, welche Vorschläge und Themen ihm am wichtigsten erscheinen, erläuterte der Sachgebietsleiter Tiefbau, Steffen Wietschorke. Durch diese Wertung hätten Rad- und Fußgängerverkehr an Bedeutung gewonnen, stellte er eine Aufstellung vor, die auch im Bürgerinformationssystem  aufgerufen werden kann. 

„Ich habe mich sehr gefreut, dass so viele Leute zur Ideenwerkstatt gekommen sind", so Bürgermeister Christoph Glogger zu der hohen Beteiligung an der Veranstaltung. Die gesammelten Themen sollen nun nacheinander abgearbeitet werden, kündigte er an. Im Bereich Mobilität sei man schon recht weit, deshalb habe man bereits in diesem Jahr mit der Ideenwerkstatt begonnen. Im nächsten Jahr könne man auch über Klimaschutz diskutieren und dies mit dem Thema Mobilität verknüpfen, wies Glogger darauf hin, dass das Mobilitätskonzept als Teilbereich des Klimaschutzkonzeptes erarbeitet werden soll.

„Wir haben einen Zuschussantrag gestellt für die Erstellung eines klimafreundlichen Mobilitätskonzepts und einen weiteren für die Förderung eines Klimaschutzkonzeptes", erläuterte Wietschorke. Voraussichtlich bis zum Jahresende werde sich zeigen, wieviel Zuschuss die Stadt erhalte. Bis dahin sei auch die als Basis für die Erstellung eines Mobilitätskonzeptes benötigte Verkehrszählung ausgewertet, die im November abgeschlossen wurde, informierte Wietschorke.

18.12.2017