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Noch ein Jubiläum: 600 Jahre Dürkheimer Wurstmarkt im Jahr 2017

„Wenn man die Möglichkeit hat, zweimal Jubiläum zu feiern, dann sollte man es tun!“ Mit diesen Worten kündigte Bürgermeister Christoph Glogger in der Dezember-Sitzung des Wurstmarkt- und Festausschusses an, dass es auch im kommenden Jahr wieder einen guten Anlass zum Feiern gibt: „2017 feiern wir genau 600 Jahre Dürkheimer Wurstmarkt und wir wollen es etwas anders feiern als das Jubiläum in diesem Jahr“.

Nach einem positiven Rückblick auf den in diesem Jahr zelebrierten 600. Dürkheimer Wurstmarkt meinte der Bürgermeister, dass ein paar Dinge so bleiben sollen wie 2016, zum Beispiel das Logo. „Es steht ja kein Punkt dahinter“, schmunzelte Glogger und meinte, dass das für dieses Jahr entwickelte Logo durchaus auch für das kommende Jubiläum „600 Jahre Dürkheimer Wurstmarkt“ Verwendung finden kann. Beim Merchandising wolle man noch einmal das Thema Gläser aufgreifen und eine Neuauflage von Dubbegläsern mit Jubiläumslogo zum Verkauf anbieten.

Auch sei geplant, das zum 600. Wurstmarkt erstmals organisierte Musikfeuerwerk zu wiederholen, allerdings müssten zuvor ein paar Probleme gelöst werden. Da ein Musikfeuerwerk nur Sinne mache, „wenn man es hört und sieht“, solle dieses im kommenden Jahr zum einen stärker in die Höhe ausgerichtet werden und zum anderen unter Nutzung der Infrastruktur des Literarischen Frühschoppens auf den Vormarktdienstag gelegt werden. Dadurch würde es möglich, die Musik über die dann noch vorhandenen Lautsprecher auch hörbar in die Schubkarchstände zu transportieren, erläuterte Marcus Brill, in dessen Sachgebiet Wirtschaft und Tourismus künftig auch der Wurstmarkt fällt. Der mögliche Werbeeffekt eines Musikfeuerwerks am Vormarktsdienstag sei zudem größer als bei einem Musikfeuerwerk zum Abschluss.

„Natürlich wollen wir auch einiges neu machen“, so Bürgermeister Glogger weiter. Insbesondere die Eröffnungszeremonie solle neu gestaltet werden. Die Verwaltung habe sich Gedanken gemacht, wie der Aufzug künftig funktionieren könne.

Angedacht sei eine Eröffnung mit Platzkonzert vor dem Kurhaus so wie es in den Jahren vor dem Jubiläumsumzug stets gehandhabt worden sei, stellte Marcus Brill die Überlegungen vor. Der Umzug könne zunächst die ursprüngliche Route nehmen, bevor er durch die beiden großen neuen Tore einmal quer über den Wurstmarktplatz ziehe. Das sich anschließende Eröffnungsspiel solle stärker als eigener Programmpunkt herausgearbeitet werden. Hierfür seien zwei Standorte denkbar: entweder am Gradierbau oder vor dem Riesenrad. Die anschließende Aussprache im Ausschuss führte zu einer Entscheidung für den Bereich am Nordende des Gradierbaus und damit am Fuße der Michaeliskapelle.

Als weitere Programmpunkte für das Wurstmarktjubiläum 2017 benannte der Bürgermeister eine Dauerausstellung unter dem Motto „600 Jahre in 600 Metern“. Diese Ausstellung solle unter Ausschöpfung der multimedialen Möglichkeiten und Verwendung von Audioguides die historischen Daten des Wurstmarktes ganzjährig sichtbar machen. Orientieren wolle man sich dabei an der Wegstrecke des Aufzuges, die an vielen für den Wurstmarkt wichtigen Orten vorbeiführt und mit einem Hinweis auf die Michaeliskapelle als Ursprungsort an der Stelle beginnen, an der das Eröffnungsspiel stattfindet.

Losgelöst vom Wurstmarkt, der im kommenden Jahr vom 8. bis 18. September dauert, wolle man am eigentlichen Geburtstag des Wurstmarktes, dem Michaelistag am 29. September, eine „kleine Geburtstagsfeier“ organisieren. Der 29. sei ein Freitag, so dass es sich anbiete, eine dreitägige Feier bis Sonntag zu planen. Gedacht ist dabei an ein Fest entlang des Gradierbaus, eventuell unter Einbeziehung des großen Festes des Fördervereins Gradierbau e.V., „walk & listen“.

 

Eingestellt am 19.12.2016