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Tolle Beteiligung bei Müllsammelaktion 2016

53 Gruppen mit 760 Personen haben sich in diesem Jahr an der von der Agenda 21 mit Unterstützung der Stadt Bad Dürkheim durchgeführten Müllsammelaktion beteiligt und dabei im Zeitraum zwischen dem 19. Februar und dem 5. März 192 große Säcke voll Müll eingesammelt, der von anderen Menschen zuvor achtlos oder gar mit Vorsatz in die Landschaft entsorgt worden war.

„Ich möchte allen Beteiligten, den Vereinen, den Ortsbeiräten, den Kindertagesstätten und Schulen sowie den Privatpersonen herzlich danken, dass diese Aktion wieder ein Erfolg geworden ist. Eine stattliche Anzahl von Personen hat sich engagiert und es freut mich ganz besonders, dass sehr viele der Beteiligten Kinder und Jugendliche waren“, so der Erste Beigeordnete Gerd Ester bei der Begrüßung zur Abschlussveranstaltung am vergangenen Mittwochabend im Rathaus.

Ester zeigte mit ein paar Fotos, welche Abfälle rund um die Stadt schon gefunden wurden. Diese verschandelten nicht nur die Landschaft oder seien sogar umweltgefährdend, sondern kosten die Stadt auch viel Geld, wies er hin. Allein für die Entsorgung illegaler Müllmengen müsse die Stadt Jahr für Jahr rund 30.000 Euro aufwenden, die zu den Kosten der normalen Stadtreinigung – jährlich rund 320.000 Euro - hinzukommen. Beispielsweise sei es kaum zu verstehen, wenn jemand seinen Sperrmüll eigens in die Landschaft tranportiere, wo doch die Möglichkeit bestehe, diesen zuhause kostenlos abholen zu lassen. Auch die Entsorgung von Farbresten oder Düngemitteln könne viel einfacher und umweltfreundlicher über die Sondermüllsammlung erfolgen, wies Ester hin.

„Wir sind eine gepflegte Stadt und möchten als solche auch in den Köpfen bleiben“, beendet der Beigeordnete seine Ausführungen und zeigte hierzu ein paar schöne Fotos von Bad Dürkheim und der umgebenden Landschaft. Zum Abschluss bedankte er sich besonders bei Christian Schuler, der seit Jahren dafür sorge, dass die Müllsammelaktion durchgeführt werden könne. Allen Mitsammlern überreichte der Beigeordnete je eine Eintrittskarte für das Salinarium.

Christian Schuler zählte auf, was bei der diesjährigen Müllsammelaktion alles gefunden wurde: von der Autobatterie über Karosserieteile, von der Dachrinne zum Kühlschrank und von der Campingtoilette zum Bettgestell und vielen weiteren Teilen, sei so ziemlich alles dabei gewesen, was in der Landschaft nichts zu suchen habe. Besonders ärgerlich für die Sammler seien die vielen herumliegenden Flaschen, teils unversehrt, teils als Scherben, einerseits wegen ihres gewichts und andererseits wegen der Gefahr von Schnittwunden.

„Auch manche Hundehalter müssten wir mal an die Kandare nehmen“, wies Schuler auf ärgerlichen Hundekot in der Landschaft hin. Manche Hundehalter würden zwar Tüten verwenden, diese dann jedoch wieder direkt am  Weg deponieren. „Wir wünschen uns, dass ganz viele Leute an unserer Aktion teilnehmen und dadurch sehen, was da eigentlich hinten dran steht“, machte er deutlich, dass jemand, der mühsam Müll aufgelesen hat, nicht so einfach selbst etwas fortwerfe. „Und man sollte die Leute ruhig ansprechen, wenn man etwas sieht, dass ihr Handeln nicht in Ordnung ist“, forderte Schuler etwas mehr Courage ein.

Erster Beigeordneter Gerd Ester mit Teilnehmer

 

Eingestellt am 21.03.2016