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Wurstmarkt- und Festausschuss gibt grünes Licht für Weihnachtsmarkt

Kurgartenstraße

In 2009 fand in Bad Dürkheim zum letzten Male ein Weihnachtsmarkt statt und so wurde in den vergangenen Jahren der Wunsch der Bevölkerung nach einem solchen Markt immer deutlicher. Im Mai 2015 schließlich beauftragte der Stadtrat die Verwaltung, gemeinsam mit Vereinen, Gewerbe, Kirchen sowie Bürgerinnen und Bürgern ein Konzept für einen Weihnachtsmarkt in Bad Dürkheim zu erarbeiten.

Im vergangenen November trafen sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, um bei einer Ideenwerkstatt ihre Wünsche und Vorstellungen für einen Weihnachtsmarkt in die Planung einzubringen. Auch beim Neujahrsempfang gab Bürgermeister Christoph Glogger der Bevölkerung Gelegenheit, Ideen hierzu an eine Pinnwand zu heften.

Die mit den Bürgerwünschen und der mehrheitlichen Erwartung abgestimmte Konzeption der Verwaltung wurde bei der öffentlichen Wurstmarkt- und Festausschusssitzung am vergangenen Donnerstag ausgiebig besprochen und fand bei zwei Enthaltungen eine breite Zustimmung. Der Ausschuss schlägt nun dem Stadtrat vor, dass die Stadt Bad Dürkheim als Veranstalter des erstmals für 2016 geplanten Adventsmarktes auftritt und dessen kalkuliertes Defizit trägt. Der Stadtrat wird in seiner Sitzung am 8. März endgültig darüber entscheiden.

Die Konzeption sieht die Bereiche Ludwigskirche, Römerplatz und Weinstraße Nord als Standorte für den künftigen Weihnachtsmarkt vor. Hier stehen rund 30 Standplätze zur Verfügung. Auch an eine Mitnutzung der Innenhöfe in der Kurgartenstraße ist gedacht, so dass eine attraktive Platz-Wege-Struktur entstehen kann.

Das Angebot wird ergänzt durch ortsansässige „weihnachtsmarktaffine“ Einzelhandelsgeschäfte in diesen Bereichen. Für den Römerplatz laufen noch Gespräche mit der Gastronomie, Teilbereiche selber zu nutzen. In Richtung Stadtplatz sind bis zum Steinkreis dann noch einmal weitere Standplätze für Marktbuden denkbar.

Darüber hinaus ist ein Rahmenprogramm mit Musik und Angeboten für Kinder, wie Märchenerzähler, Wichtelwerkstatt oder Weihnachtsbäckerei, vorgesehen. Auch das Portal der Ludwigskirche könnte als Bühne für Chöre und Musikgruppen genutzt werden. Am Römerplatz ist ein Rahmenprogramm analog „stop&listen“ denkbar. Die Veranstaltungen der Kirchen, insbesondere die vorweihnachtlichen Konzerte, sollen ebenso wie die geplanten Veranstaltungen der Aktion Limburg mit einbezogen werden.

Am ersten Adventswochenende ist eine Kombination mit einem verkaufsoffenen Sonntag angedacht. Ein besonderes Highlight wird sicher auch der geplante mittelalterliche Weihnachtsmarkt am zweiten Adventswochenende rund um die Schlosskirche und auf dem Schlosskirchenplatz darstellen. Die Verwaltung steht bereits im Gespräch mit einem Bad Dürkheimer Veranstalter, der sich auf historische Märkte spezialisiert hat.

Auch am dritten und vierten Wochenende wird der Markt geöffnet sein. Vor dem Hintergrund, dass im Jahr 1038 bei einer Synode auf der Limburg die vier Adventssonntage festgelegt wurden, entschied sich der Ausschuss für den Namen „Dürkheimer Advent“. Geplante Öffnungszeiten sind freitags jeweils ab 16 Uhr, samstags und sonntags ab 11 Uhr, Schluss ist einheitlich um 21.30 Uhr.

Nun gilt es, neben professionellen Marktbeschickern weitere Akteure zu finden, die mit pfiffigen Ideen und Mitmach-Aktionen dazu beitragen, einen attraktiven „Dürkheimer Advent“ auf die Beine zu stellen.

Hierzu findet am 29. Februar um 19 Uhr im Dürkheimer Haus eine öffentliche Veranstaltung statt, bei der sich Vereine, soziale Einrichtungen, Initiativen und Einzelpersonen treffen und ihre Ideen und möglichen Angebote mit der Verwaltung abstimmen können. Alle Interessierten und besonders alle, die sich engagieren möchten, sind herzlich willkommen. 

Eingestellt am 17.02.2016