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Leistadter Kerwe-Platz wird Kurt-Dehn-Platz

„Im Himmel is ken Worschtmarkt mehr, beim Petrus gibts ken Woi. Es Lewe is so wunnerschä und g'storbe is mer glei…“

Wer kennt sie nicht, diese Worte des Mundartdichters und Volksmusikers Kurt Dehn, mit denen Bürgermeister Christoph Glogger die Stadtratssitzung am 22. März eröffnete. „Kurt Dehn wäre im vergangenen Jahr 100 Jahre alt geworden“, wies der Bürgermeister hin. Den Geburtstag habe man wegen der Pandemie nicht so feiern können, wie es geplant gewesen sei. „Trotzdem wollen wir die Idee umsetzen, eine Straße oder einen Platz nach ihm zu benennen“, so Glogger weiter.

Kurt Dehn sei in Leistadt geboren und so sei der Vorschlag des Ortsbeirates naheliegend, dem Kerwe-Platz in Leistadt seinen Namen zu geben. Damit werde er nicht nur bei künftigen Kerwen eine Rolle spielen, auch der Gemeinschaftskindergarten in Leistadt erhalte die neue Adresse „Kurt-Dehn-Platz 1“. Die jüngste Generation werde so von Anfang an den Namen Kurt Dehn kennen.

Die Entscheidung des Stadtrats für die Umbenennung wurde einstimmig getroffen. In Kraft treten soll sie zum 1. Juni 2021. Dehns Tochter Gabriele Dehn-Knight, die in der Sitzung anwesend war, freute sich sehr: „Es ist eine große Ehre für mich, stellvertretend für meinen Vater hier zu sein. Er war ein begabter Künstler und ein sehr bescheidener, liebenswerter Mensch. Vielen, vielen Dank dafür.“

Die Kerwe in Leistadt: ein schöner Anlass zur Erinnerung an Kurt Dehn. Ob jedoch bereits in diesem Jahr wieder eine Kerwe gefeiert werden kann, ist derzeit eher fraglich.