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Neues Wechselladerfahrzeug an Feuerwehr übergeben

Die Freiwillige Feuerwehr Bad Dürkheim hat ein neues Wechselladerfahrzeug erhalten, das das seit 2001 genutzte Fahrzeug
ersetzt. Bürgermeister Christoph Glogger überreichte am Donnerstagnachmittag gemeinsam mit dem zuständigen Dezernenten Karl Brust vor dem Feuerwehrgerätehaus die Schlüssel an Wehrleiter Karlheinz Bayer.

„Diese Fahrzeugübergabe ist wieder eine gute Gelegenheit, um zu betonen, wie froh wir sind, dass wir unsere Freiwillige Feuerwehr haben“, so der Bürgermeister. In den vergangenen Monaten habe es zahlreiche Ereignisse gegeben, die gezeigt hätten, wie wichtig eine funktionierende Wehr sei. „Wir sind sehr dankbar, dass wir uns in allen Situationen auf unsere Freiwillige Feuerwehr verlassen können“, so Glogger weiter.

Dies sei auch der Grund dafür, dass die Stadt die Feuerwehr gut ausstatten müsse. Das alte Wechselladerfahrzeug sei in die Jahre gekommen und es sei absehbar, dass dessen Reparaturbedürftigkeit zunehme. Die vorhandenen Abrollcontainer sollten aber weiter genutzt werden. „Wir haben nichts von der Stange gekauft, sondern ein Fahrzeug, das für unsere Zwecke konzipiert ist“, wies er hin. Blaulicht, Sondersignal und den Digitalfunk habe die Feuerwehr in Eigenarbeit eingebaut, so dass letztendlich Kosten in Höhe von etwas über 145.000 Euro angefallen seien.

„Wir haben in den 90er Jahren ein System entwickelt, das aus einem Basisfahrzeug und verschiedenen Containern besteht, das hat sich bewährt“, zeigte sich Wehrleiter Karlheinz Bayer überzeugt. Einer der Container, der „AB-Umwelt“, enthalte Pumpen und Materialien zur Beseitigung von Umweltschäden, während der andere Container, der „AB Pritsche“, genutzt werden könne, um Materialien zu transportieren, z.B. Schläuche. Auch ein Kran sei dabei, der beispielsweise für technische Hilfe eingesetzt werden könne. Man habe Wert darauf gelegt, dass mit dem Zwölftonner sechs Personen gleichzeitig transportiert werden können.

Der zuständige Dezernent Karl Brust zeigte sich überzeugt, dass die Feuerwehr gut ausgerüstet sei, was Mannschaft und Fahrzeuge betrifft. Allerdings sehe das Feuerwehrgerätehaus zwar von außen gut aus, aber es sei dringend notwendig, im Innenbereich einige Arbeiten durchzuführen. Dies wolle man nun gemeinsam mit einem Architekten und der Verwaltung planen. Die Feuerwehr werde sich im kommenden Jahr beim Nachholen der coronabedingt verschobenen 200-Jahr Feier wieder der Öffentlichkeit präsentieren, kündigte er an und ermunterte zugleich auch die Jüngsten zum Mitmachen: „Es gibt noch Platz bei der Jugendfeuerwehr“, so sein Aufruf.