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Staatssekretär überreicht 11,08 Millionen Euro für neue Therme

Ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur neuen Therme in Bad Dürkheim wurde am vergangenen Mittwoch erreicht: in Vertretung der kurzfristig verhinderten rheinland-pfälzischen Finanzministerin Doris Ahnen überreichte Staatssekretär Dr. Stephan Weinberg (l.) den Zuwendungsbescheid des Landes Rheinland-Pfalz über 11,08 Millionen Euro an Bürgermeister Christoph Glogger (r.).

„Herzlich Willkommen zu diesem bewegenden Moment“, begrüßte der Bürgermeister den Staatssekretär und die anwesenden Medien im Freibadbereich des Salinariums. „Seit langen Jahren arbeiten wir darauf hin, dass in Bad Dürkheim eine neue Gesundheitseinrichtung entsteht, eine neue Therme. Der Zuschuss des Landes ist schon länger angekündigt und ich freue mich, dass Staatssekretär Dr. Weinberg nun persönlich gekommen ist, um uns das Geld zu überreichen“, strahlte das Stadtoberhaupt.

„Ja, das ist eine wirklich lange Geschichte“, erinnerte der Staatssekretär daran, dass das Land bereits vor langer Zeit entschieden habe, die Stadt bei ihrem Vorhaben zu unterstützen: „Wir haben die 11 Millionen Euro immer weiter trocken gehalten, damit dann endlich etwas Gutes damit geschieht“. Das Geld sei in dieses Projekt wirklich gut investiert. Weinberg zeigte sich hoffnungsvoll, dass die Menschen nach dem Abebben der Corona-Pandemie ihre Freizeit anders verbringen als vor der Pandemie und dabei auch in Deutschland schöne Gegenden und Einrichtungen entdecken, in denen sie es sich gut gehen lassen können.

„Wir haben uns bewusst entschieden, Solebad zu bleiben und unser Mineralwasser in neuer Form zur Verfügung zu stellen“, erläuterte Christoph Glogger. „Die Idee dieser Therme ist es, den Menschen die Gelegenheit zum Durchatmen zu geben.“ Es sei ein wichtiger Aspekt der Gesundheitsprävention, auf sich zu achten und in dieser schnelllebigen Zeit mit sich selbst in Einklang zu kommen. „Wir wollen das Salz der Pfalz sein, das ist für mich die große Chance dieser Gesundheitseinrichtung“, zeigte er das Ziel auf.

Bei der Therme handele sich um eine Investition, die die Stadt nur durch den Zuschuss des Landes Rheinland-Pfalz schultern könne. „Für diese großartige Zusammenarbeit sagen wir ganz herzlichen Dank! Und wenn ich „wir“ sage, meine ich die Stadt und natürlich die Stadtwerke, die das Salinarium betreiben und auch die Therme betreiben werden“, führte der Bürgermeister vor Augen.

„Es ist eine Riesenchance für das Salinarium, das wir diese Therme gemeinsam realisieren können“, zeigte sich auch Stadtwerke-Chef Dr. Peter Kistenmacher erfreut. Das Salinarium sei auch nach über 30 Jahren immer noch ein Anziehungspunkt und werde durch die neue Therme weitere attraktive Angebote für Bürgerinnen und Bürger sowie für Besucherinnen und Besucher der Stadt aufstellen können.

Der Baubeginn sei für den 10. Mai geplant und die Vorbereitung hierzu bereits in vollem Gange, deutete der Bürgermeister in Richtung der bereits abgebauten Riesenrutsche, die an anderer Stelle wieder angebaut werde. „Der Bau wird vor dem Wurstmarkt fertig, wir wissen nur noch nicht an welchem“, habe er stets gescherzt. Nun habe man das Ziel, die Therme vor dem Wurstmarkt 2023 fertigzustellen, spätestens an Weihnachten 2023 solle die neue Gesundheitseinrichtung in Betrieb gehen.