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Brunnenhalle - Architekten präsentieren erste Entwürfe

Die Sanierung der Brunnenhalle war gleich zweimal Thema bei der Sitzung des Bau- und Entwicklungsausschusses am 7. Juni.

Die Auftragsvergabe der Planungsleistungen Statik und Technische Gebäudeausrüstung wurde beschlossen, allerdings unter dem Vorbehalt der Diskussion über einen Antrag, den künftigen Standort der Tourist Information noch einmal zu überdenken.

„Rittmannsperger Architekten" hatten nach einem europaweiten Ausschreibungsverfahren bereits Anfang des Jahres den Auftrag für die Planung der Sanierung der Brunnenhalle mit neuem Anbau erhalten und stellten in der Sitzung des Bauausschusses erste Skizzen und Entwürfe vor.

„Es ist eine spannende, herausfordernde und begeisternde Aufgabe", so Geschäftsführer und Architekt Hans Rittmannsperger. Er erläuterte, dass eine wesentliche Aufgabe der Planung darin bestanden habe, drei Funktionen der Brunnenhalle zu gewährleisten: die Nutzung als Veranstaltungshalle wie bisher, die Nutzung als Standort der Tourist Information und zusätzlich eine gastronomische Nutzung.

Mit einer Präsentation verdeutlichte Rittmannsperger den aktuellen Sanierungsbedarf und wies dabei auch auf die ursprüngliche Nutzung der Brunnenhalle hin: In der nur karg möblierten und mit einem Steinboden ausgestatteten Wandelhalle hatten die Kurgäste einst das zuvor genossene Bad Dürkheimer Kurwasser wirken lassen.

„Wir werden eine sehr funktionale, gestalterisch qualitätsvolle Lösung finden", zeigte sich Rittmannsperger überzeugt. Die vorgegebene Nutzung solle durch einen Anbau Richtung Norden möglich werden, erläuterte er gemeinsam mit Projektleiter Jürgen Kuhn. Die Tourist Information könne im westlichen Bereich inklusive angrenzendem Anbau sowie Räumlichkeiten im Obergeschoss, die bei Veranstaltungen auch als Lounge dienen können, untergebracht werden. Für die Tourist Information sei eine direkte Anbindung an den Veranstaltungsbereich vorgesehen, der wie bisher in der Mitte des Gebäudes angesiedelt sein solle. Die Gastronomie könne im östlichen Teil des Gebäudes beherbergt werden, die hierfür benötigten funktionellen Räumlichkeiten sollen im dahinter liegenden Bereich des Anbaus geschaffen werden.
„Mir gefällt dieser erste Entwurf sehr gut" betonte Bürgermeister Christoph Glogger und erläuterte, dass das geforderte Raumprogramm mit der vorgestellten Planung erfüllt sei. Lediglich die Lagerflächen seien nicht voll erfüllt und müssten an anderer Stelle realisiert werden.

Die Architekten veranschaulichten mit ersten Skizzen, wie die sanierte Brunnenhalle mit Anbau aussehen könnte. Der Vorsitzende des Bauausschusses, Gerd Ester, wies darauf hin, dass es sich noch um ein sehr frühes Planungsstadium handele und die gezeigten Ausführungen noch nicht mit der Denkmalpflege und den direkten Nachbarn abgestimmt seien. Zum jetzigen Zeitpunkt gehe es darum, sich über das weitere Vorgehen auszutauschen. Einstimmig bei fünf Enthaltungen stimmten die Ausschuss-Mitglieder dafür, dass das Architekturbüro in der vorgestellten Richtung weiterarbeiten solle.

Die im Ausschuss gezeigte Präsentation mit den vorgestellten Ideen und Skizzen der Architekten kann im Bürgerinformationssystem aufgerufen und betrachtet werden.

 

14.06.2018