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Brunnenhalle-Umbau Thema im Bauausschuss

Über den aktuellen Stand der Planungen zum Umbau der Brunnenhalle wurden die Mitglieder des Bau- und Entwicklungsausschusses in der Sitzung am 24. Oktober informiert. Mit diesem Überblick wolle man die Vorstellung einer Kostenschätzung verbinden, die auch für die Planung des Haushaltes wichtig sei, erläuterte Bürgermeister Christoph Glogger. Er wies darauf hin, dass es sich um ein Gebäude in einem sensiblen Bereich handele und die Stadt die Belastungen, die durch Umbau und Betrieb auf die Nachbarschaft zukommen, so niedrig wie möglich halten möchte. Diesbezüglich sei man im Gespräch, habe aber noch keinen gemeinsamen Nenner gefunden.

In einer kurzen Einführung stellte Architekt Hans Rittmannsperger die mit der Planung betraute Rittmannsperger Architekten GmbH vor. Seit 30 Jahren beschäftige sich das Büro mit Stadtsanierung und Denkmalpflege im öffentlichen Raum und habe sich mit Herzblut um den Auftrag beworben. Aufgabe sei es, in dem Gebäude, das an einem zentralen und prägenden Ort stehe, Räumlichkeiten zu schaffen, in denen künftig die Tourist Information untergebracht werden könne. Mit dem Ausbau solle auch eine gastronomische Nutzung und die Schaffung eines kulturellen Veranstaltungsraumes verbunden sein.

Insbesondere wolle man die historische Außenansicht des Gebäudes wiederherstellen, wies Architekt Jürgen Kuhn, Mitarbeiter der Rittmannsperger Architekten GmbH, hin. So habe es bereits eine sehr intensive Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege gegeben. Auch zu Brandschutz und Barrierefreiheit seien ausführliche Überlegungen angestellt worden. Vom Gebäude ausgehende Emissionen wolle man auf jeden Fall vermindern oder besser noch vermeiden. Gegenüber dem im Vorjahr vorgestellten Entwurf habe die Tourist Information ihre Wünsche etwas spezifiziert. Ein Großteil der Flächen solle dem Publikum zur Verfügung stehen, Lagerflächen seien gegenüber dem ursprünglichen Entwurf weggenommen und zu Nutzungsflächen umgewandelt worden. Die Lüftungsrohre seien nach dem aktuellen Planungsstand nicht mehr zu den Nachbarn ausgerichtet und der Schallschutz werde ein weiteres Mal überprüft.

Nach Einschätzung der Rittmannsperger Architekten GmbH geht man derzeit von Baukosten in Höhe von 6,3 Millionen Euro (netto) aus. Inbegriffen sei eine versenkbare Bühne, die aber vermutlich doch nicht komme, während sich der Ausschuss für den Einbau eines Fahrstuhles aussprach, der in der Kostenplanung noch nicht inkludiert ist. Inklusive Nebenkosten müsse man insgesamt mit 9,7 Millionen Euro rechnen.

Auf die Frage nach dem Baubeginn erwiderte Bürgermeister Glogger: „Wir haben ja bereits darüber gesprochen, dass wir im Dialog mit den Nachbarn sind. Wenn diese große Aufgabe gelöst ist, können wir ins Genehmigungsverfahren gehen.“ Auf jeden Fall werde der Baubeginn hinter dem der Therme liegen. Wenn der erste Bagger rolle, werde es etwa anderthalb Jahre dauern, nahm er zur geplanten Bauzeit Stellung.

Der Ausschuss stimmte dem vorgestellten Planungsstand zu und empfahl die Einstellung der benötigten Haushaltsmittel.

Weitere Informationen und die vorgestellte Präsentation können im Bürgerinformationssystem aufgerufen werden. 

am 11.11.2019 veröffentlicht