Genussvolles Bad Dürkheim

Genuss wird Anhand unterschiedlicher Genussebenen in verschiedene Leitfragen unterteilt:

Genussebenen:
Genuss schmecken | Genuss feiern | Genuss teilen | Genuss spüren | Genuss entdecken | Genuss leben 

Leitfragen:

- Ist Bad Dürkheim eine Stadt für Genießer? Welcher Genuss kommt zu kurz?

- Ist die gastronomische / kulinarische Genussvielfalt in Bad Dürkheim ausgeschöpft?

- Welche touristischen Aspekte sind bei der Angebotsgestaltung noch nicht berücksichtigt worden?

- Lohnt es sich, Urlaub in der eigenen Stadt zu machen?

- Haben die Dürkheimer*innen wirklich schon fast jeden Wein getrunken, oder fehlt etwas in unserer Produktvielfalt? 


Auszüge aus zwei Bereichen:

Genuss schmecken
Masse statt Klasse! Das „Qualitätsgastroerlebnis" in Bad Dürkheim findet fast nicht statt. Dadurch leidet auch das Image der gesamten Stadt. Qualität muss in den Fokus gerückt werden. Sterneküche bzw. „Ankerbetriebe, die andere nachziehen" wäre wünschenswert, genauso wie Schwerpunktgastronomie (Wild/Veggie/Vegan). Es gibt keine Leuchtturm-Gastronomie in Bad Dürkheim. Das kulinarische Angebot soll auch bewusst, nachhaltig, regionaltypisch und klimafreundliche entwickelt werden. Die Kooperation zwischen Winzern und Gastronomen sollte nachhaltig gefördert werden. Auch wäre ein „Genuss-Wegweiser“ am Wurstmarktplatz denkbar. Die Tradition soll hierbei allerdings nicht außer acht gelassen werden, insbesondere bei der Kultur der Weinstuben und Angebote für Einheimische. 

Genuss entdecken
Gerade die Natur in und um Bad Dürkheim bietet pure Vielfalt. Es gibt aber sicherlich noch etliche „Hidden Treasures“ die herausgearbeitet werden müssen. Insbesondere der Heilwald soll hier eine große Rolle spielen. Ein Sichtachsen-Management wäre denkbar, damit noch mehr Aussichtspunkte geschaffen werden. Nicht nur mit Blick auf die Sehenswürdigkeiten in Bad Dürkheim, auch darüber hinaus. Genauso sollen auch mehr Angebote für Kinder und Jugendliche entstehen, beispielsweise an der Weilach oder mit einer Slackline. Auch spielt Nachhaltigkeit eine besondere Rolle, gerade mit Hinblick auf die zu schaffende Infrastruktur sollen Fahrzeuge künftig noch besser vermieden werden. Holz ist ein dichter Baustoff aber auch das nachwachsende Element unseres Waldes. Hier soll über Förderungen zur Aufforstung nachgedacht werden oder entsprechende Wanderwege-Möblierung geschaffen werden, bspw. wie im Schwarzwald mit den „EU-Bänken“ und thematischer Möblierung. Auch die Betreiber:innen der Hütten im Pfälzer Wald sollen intensiver eingebunden werden die Programmplanungen der Stadt. 

Wichtig ist, dass Bad Dürkheim im Bereich des Genusses auf keinen Fall die Authentizität verlieren darf. Bad Dürkheim ist regional, ehrlich und keineswegs aufgesetzt.