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Presse News

Neubürger im Rathaus begrüßt

Beim Neubürgerempfang 2019 begrüßte Bürgermeister Christoph Glogger in der vergangenen Woche knapp 50 Personen, die seit November 2018 in die Kurstadt gezogen waren. Vor dem „kommunikativen Teil“ des Abends, bei dem die Neubürger untereinander sowie mit dem Stadtoberhaupt, den Beigeordneten, den Ortsvorstehern und den Fraktionsvorsitzenden ins Gespräch kamen, führte der Bürgermeister die Anwesenden mit einer Präsentation durch die Stadt.

Wein sei ein ganz wesentlicher Faktor in der Pfalz, wies er die teils aus anderen Bundesländern Zugezogenen hin. Von der Ausgrabungsstätte am Weilberg in Ungstein wisse man, dass die Römer schon vor 2000 Jahren Wein angebaut hätten.

Die Klosterruine Limburg habe durch die Aufbewahrung der Reichsinsignien eine große Bedeutung gehabt und außerdem sei dort die Anzahl der Adventssonntag festgelegt worden, erläuterte er. Glogger informierte über die verschiedenen Einrichtungen und machte auf die vielfältigen kulturellen Angebote und die prägenden Veranstaltungen aufmerksam. Den Gradierbau mit dem seine Erhaltung und seinen Betrieb unterstützenden Förderverein führte er als bestes Beispiel für das vielfältige ehrenamtliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger Bad Dürkheims an. Insgesamt gebe es über 160 Vereine und „unglaublich vielfältige Möglichkeiten sich zu engagieren“.

Um den Neubürgern das Einleben und die Orientierung zu erleichtern, überreichte er jedem Anwesenden ein Ticket für eine kostenlose Stadtführung.

„Man kann hier in Bad Dürkheim wunderbar leben“, zeigte er sich überzeugt und wünschte den Neubürgern, dass sie in ihrer neuen Heimat ganz schnell Anschluss finden.

Neubürgerempfang 2019

Neubürgerempfang 2019

am 18.11.2019 veröffentlicht

Adventswerkstatt im Haus für Kinder

Das Haus für Kinder im Wellsring 162 lädt am Samstag, 23. November von 15 bis 18.30 Uhr zur Adventswerkstatt 2019 ein.

Gemeinsam können Kinder und Erwachsene in verschiedenen Werkstätten backen, Weihnachtliches falten oder kleben und vieles mehr.

Im Adventscafé sorgen Glühwein, Kaffee, Kinderpunsch, selbstgemachte Kuchen und frisch gebackene Brezeln für vorweihnachtlichen Genuss.

Auf viele Besucherinnen und Besucher freuen sich Kinder, Eltern und das Team des HfK.

am 13.11.2019 veröffentlicht

Klimatipp 4. Woche: Aufs Fliegen Verzichten

Klimatipp 4. Woche: Aufs Fliegen Verzichten


Fliegen ist die klimaschädlichste Art zu reisen. Eine weite Reise lässt sich manchmal nicht vermeiden, dann gibt es häufig keine Alternative zum Flugzeug. In diesem Fall gibt es eine Möglichkeit, den CO2-Ausstoß auszugleichen. Vertrauenswürdige Anbieter für solche Kompensationen sind beispielsweise atmosfair.de, myclimate.org oder primaklima.org. Für das gespendete Geld setzen diese Anbieter CO2-sparprojekte auf der ganzen Welt um.
Kürzere Strecken lassen sich aber sehr gut mit der Bahn bewältigen. Diese ist oft nicht langsamer und vor allem immer weitaus besser für die Umwelt. Ein ICE stößt auf der Strecke von Berlin nach Köln 27,6 Kilogramm CO2 pro Person aus, ein Flug auf der gleichen Strecke fast zehnmal so viel, also 298 Kilogramm CO2 pro Person. (Quelle
Zum Vergleich: ein mit Diesel betriebenes Auto mit einem Verbrauch von 6 Litern pro 100 km stößt auf der gleichen Strecke 111 Kilogramm CO2 aus. Das Auto hat demnach eine schlechtere Klimabilanz als die Bahn, schneidet aber immer noch besser ab als das Fliegen. Außerdem ist der CO2-Ausstoß pro Person niedriger, wenn mehrere Personen im Auto mitfahren. (Quelle) Mit jemanden mitzufahren ist günstig, CO2-sparend und es macht Spaß, es gibt mittlerweile sehr gute Mitfahrportale, wie  http://www.blablacar.de/.

Klimaschutzkonzept beschlossen

In der Stadtratssitzung am 29. Oktober wurde das im Laufe der letzten 12 Monate erarbeitete und bereits in verschiedenen Stadien in Bauausschuss und Stadtrat diskutierte Klimaschutzkonzept einstimmig beschlossen. Bürgermeister Christoph Glogger bedankte sich bei den Bürgerinnen und Bürgern, die sich an den Beteiligungsveranstaltungen eingebracht und zahlreiche Ideen mit auf den Weg gegeben hatten. Sein Dank galt auch den Ausschuss- und Ratsmitgliedern, dem Team im Fachbereich Bauen, namentlich Petra Müller und Natalia Koksharova, sowie der Firma B.A.U.M. Consult, die die Entwicklung des Konzeptes von Anfang an begleitet und ein sehr umfangreiches und mit vielen Details gespicktes Klimaschutzkonzept vorgelegt haben. „Das Klimaschutzkonzept behandelt einige der wesentlichen Zukunftsfragen, zu deren Lösung wir auch als Kommune etwas beitragen können“, zeigte sich das Stadtoberhaupt zuversichtlich.

B.A.U.M.-Mitarbeiterin Sandra Giglmaier verdeutlichte die wesentlichen Aspekte des Klimaschutzkonzeptes, das auf der Basis einer Bestandsanalyse erarbeitet wurde. Den Maßnahmenkatalog mit Beschreibung der prioritären Maßnahmen (Leitprojekte), Festlegung von Zeitraum und Kosten und den ersten Handlungsschritten bezeichnete sie als Herzstück des Konzeptes. Neben den Wünschen und Vorschlägen der Bürgerinnen und Bürger sei auch eine städtebauliche Analyse eingeflossen. Anhand der Analyse des Wärme- und Strombedarfs machte Giglmaier deutlich, welche Veränderungen bis zum Jahr 2030 realistisch sind. So könne der Wärmebedarf bis 2030 um mindestens 20 % und der Strombedarf um mindestens 10 % reduziert werden, wobei der Anteil der Deckung des jeweiligen Bedarfs durch lokale erneuerbare Energiepotenziale deutlich steigen könnte. Würden heute durchschnittlich 11 Tonnen CO2 pro Bürger jährlich durch Energienutzung emittiert, so könnten die energiebedingten Emissionen in der Gemarkung Bad Dürkheim auf 6 Tonnen pro Bürger reduziert werden.

Auf Basis der vorliegenden Analysen sei das Klimaschutzziel für das Jahr 2050 formuliert worden. Dieses lautet:

„Wir – Bürgerschaft, Wirtschaft, Verbände sowie Politik und Verwaltung – streben langfristig ein weitestgehend klimaneutrales und klimaangepasstes Bad Dürkheim an. Bis 2050 wollen wir unsere Treibhausgas-Emissionen auf unter 2 Tonnen je Bürger*in und Jahr reduziert haben.“

Auf dem Weg dorthin sollen die Klimaschutzziele für das Jahr 2030 dienen:

„Um unser langfristiges Ziel zu erreichen, werden wir bis 2030 unsere energiebedingten Treibhausgas-Emissionen auf unter 6 Tonnen je Bürger*in und Jahr reduziert haben. Das gelingt durch:

  • Reduktion des Wärmeverbrauchs um mindestens 20 %und Deckung von mindestens 20 % durch lokale erneuerbare Energieressourcen
  • Reduktion des Stromverbrauchs um mindestens 10 % und Deckung von mindestens 25 % durch lokale erneuerbare Energieressourcen
  • Reduktion des Treibstoffverbrauchs um mindestens 5 %
  • konsequente Klimaschutzpolitik und Schaffung geeigneter Strukturen, um die Langfristziele bis 2050 zu erreichen.

Darüber hinaus werden wir die nicht-energetischen Emissionen durch nachhaltigeres Leben und durch Verbesserungen in der Siedlungs-und Landschaftsentwicklung nachvollziehbar reduzieren. Dies gelingt uns durch:

  • nachhaltigere Lebensstile hinsichtlich unseres Konsum-und Mobilitätsverhaltens, unserer Ernährung, unseres Ressourcenverbrauchs und unseres Umgangs mit der belebten und unbelebten Umwelt.
  • Abfallvermeidung, Recycling und Wiederverwendung sowie Versorgung mit regionalen Produkten auf kurzen Wegen.
  • geringen Flächenverbrauch sowie klimafreundliche Landnutzung, z.B. Erhalt und Förderung von extensiv genutztem Dauergrünland und eine naturschutzgerechte Pflege und Nutzung von städtischen Flächen, insbesondere der Kompensationsflächen.
  • Ausweitung und nachhaltige Bewirtschaftung unserer einzigartigen Waldflächen unter Berücksichtigung von Artenvielfalt, Freihaltung der Talauen, naturnahen, produktiven und an den Klimawandel angepasste Forste sowie klimafreundliche Stoffströme rund um die Waldnutzung bis hin zu einer nachhaltig unterlegten Holzbauweise in der Stadt und der Region.

Außerdem werden wir unsere Stadt auf die nach 2030 verstärkt auftretenden Veränderungen in den klimatischen Bedingungen vorbereiten. Sichtbare Erfolge dabei werden sein:

  • zahlreiche Frischluftschneisen und offene Wässer in der Stadt.
  • technische und natürliche Elemente zur umwelt-und klimafreundlichen Kühlung von Gebäuden.
  • Notfallpläne für den Umgang mit Ausnahmesituationen wie langanhaltende Hitzeperioden oder Starkregenereignissen.“

Aus den Ideen, Wünschen und Analysen habe man insgesamt 24 umsetzbare, ergebnisstarke Leitprojekte herausgefiltert, die in den nächsten drei bis fünf Jahren begonnen und weitgehend umgesetzt werden können.

Die Umsetzung bedürfe der Begleitung durch den Klimabeirat und der Unterstützung durch einen Klimaschutzmanager, meinte Giglmaier und wies darauf hin, dass für die entstehenden Personalkosten Fördermittel beantragt werden könnten.

In seinem Beschluss sieht der Stadtrat denn auch, vorbehaltlich der Förderung durch das Bundesumweltministerium, die Besetzung von 1,5 neuen Stellen im Bereich des Klimaschutzmanagements vor.

Weitere Informationen können im Bürgerinformationssystem unter buergerinfo.desvdue2.de/buergerinfo aufgerufen werden.

am 11.11.2019 veröffentlicht

Brunnenhalle-Umbau Thema im Bauausschuss

Über den aktuellen Stand der Planungen zum Umbau der Brunnenhalle wurden die Mitglieder des Bau- und Entwicklungsausschusses in der Sitzung am 24. Oktober informiert. Mit diesem Überblick wolle man die Vorstellung einer Kostenschätzung verbinden, die auch für die Planung des Haushaltes wichtig sei, erläuterte Bürgermeister Christoph Glogger. Er wies darauf hin, dass es sich um ein Gebäude in einem sensiblen Bereich handele und die Stadt die Belastungen, die durch Umbau und Betrieb auf die Nachbarschaft zukommen, so niedrig wie möglich halten möchte. Diesbezüglich sei man im Gespräch, habe aber noch keinen gemeinsamen Nenner gefunden.

In einer kurzen Einführung stellte Architekt Hans Rittmannsperger die mit der Planung betraute Rittmannsperger Architekten GmbH vor. Seit 30 Jahren beschäftige sich das Büro mit Stadtsanierung und Denkmalpflege im öffentlichen Raum und habe sich mit Herzblut um den Auftrag beworben. Aufgabe sei es, in dem Gebäude, das an einem zentralen und prägenden Ort stehe, Räumlichkeiten zu schaffen, in denen künftig die Tourist Information untergebracht werden könne. Mit dem Ausbau solle auch eine gastronomische Nutzung und die Schaffung eines kulturellen Veranstaltungsraumes verbunden sein.

Insbesondere wolle man die historische Außenansicht des Gebäudes wiederherstellen, wies Architekt Jürgen Kuhn, Mitarbeiter der Rittmannsperger Architekten GmbH, hin. So habe es bereits eine sehr intensive Zusammenarbeit mit der Denkmalpflege gegeben. Auch zu Brandschutz und Barrierefreiheit seien ausführliche Überlegungen angestellt worden. Vom Gebäude ausgehende Emissionen wolle man auf jeden Fall vermindern oder besser noch vermeiden. Gegenüber dem im Vorjahr vorgestellten Entwurf habe die Tourist Information ihre Wünsche etwas spezifiziert. Ein Großteil der Flächen solle dem Publikum zur Verfügung stehen, Lagerflächen seien gegenüber dem ursprünglichen Entwurf weggenommen und zu Nutzungsflächen umgewandelt worden. Die Lüftungsrohre seien nach dem aktuellen Planungsstand nicht mehr zu den Nachbarn ausgerichtet und der Schallschutz werde ein weiteres Mal überprüft.

Nach Einschätzung der Rittmannsperger Architekten GmbH geht man derzeit von Baukosten in Höhe von 6,3 Millionen Euro (netto) aus. Inbegriffen sei eine versenkbare Bühne, die aber vermutlich doch nicht komme, während sich der Ausschuss für den Einbau eines Fahrstuhles aussprach, der in der Kostenplanung noch nicht inkludiert ist. Inklusive Nebenkosten müsse man insgesamt mit 9,7 Millionen Euro rechnen.

Auf die Frage nach dem Baubeginn erwiderte Bürgermeister Glogger: „Wir haben ja bereits darüber gesprochen, dass wir im Dialog mit den Nachbarn sind. Wenn diese große Aufgabe gelöst ist, können wir ins Genehmigungsverfahren gehen.“ Auf jeden Fall werde der Baubeginn hinter dem der Therme liegen. Wenn der erste Bagger rolle, werde es etwa anderthalb Jahre dauern, nahm er zur geplanten Bauzeit Stellung.

Der Ausschuss stimmte dem vorgestellten Planungsstand zu und empfahl die Einstellung der benötigten Haushaltsmittel.

Weitere Informationen und die vorgestellte Präsentation können im Bürgerinformationssystem aufgerufen werden. 

am 11.11.2019 veröffentlicht

Vollsperrung des Stadtplatzes

Wegen eines Rückschnitts der Platanen muss der Stadtplatz am Mittwoch und Donnerstag der kommenden Woche (13. und 14. November) jeweils von 7 bis 16 Uhr komplett für den Verkehr gesperrt werden. Folglich wird auch die Römerstraße ab der Kreuzung Gaustraße / Eichstraße / Kaiserslauterer Straße gesperrt. Aus Richtung Leininger Straße kann ebenfalls nicht auf den Stadtplatz eingefahren werden. Sämtliche Parkflächen stehen während der Sperrung nicht zur Verfügung.

Die Stadtverwaltung bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Beachtung und Verständnis.

am 5.11.2019 veröffentlicht

Klimatipp 3.Woche

Klima-Tipp 3. Woche: Nutzen Sie Sonnenkraft vom eigenem Dach

Ihr Dach ist Ihr Kapital, es wäre schade, es ungenutzt zu lassen. Schließlich gibt es mehrere Möglichkeiten, ein Dach nachhaltig zu nutzen.
Sonnenkollektoren bieten die wohl ökologischste Möglichkeit der Wärmeproduktion. Nach etwa zwei Jahren hat ein Kollektor mehr Energie erzeugt, als seine Herstellung benötigte. Bei einer Lebensdauer von über 20 Jahren ist das ein sehr gutes Verhältnis. Mit Standardanlagen können ca. 70 Prozent des Warmwasserbedarfs und bei Heizungsunterstützung noch zusätzlich etwa 30 Prozent der Heizenergie erzeugt werden.
Photovoltaikanlagen liefern Ökostrom vom eigenen Dach. Eigenen Strom zu erzeugen und zu nutzen spart Geld, macht unabhängig und ist ein wertvoller Beitrag zum Klimaschutz. Es bietet sich an, eine Photovoltaikanlage in Verbindung mit einem Stromspeicher zu installieren, denn im Rahmen der Solar-Offensive des Umweltministeriums Rheinland-Pfalz werden solche Kombinationen mit bis zu 1000 Euro gefördert. Weitere Informationen finden sie hier:  Solarstrategie Bad Dürkheim
Eine weitere nachhaltige Nutzung Ihres Daches ist die Dachbegrünung. Durch die Dachbegrünung isolieren Sie Ihr Dach und sparen dadurch Heizenergie. Im Sommer wirkt das begrünte Dach kühlend. Indem Sie Ihr Dach begrünen, geben Sie einen Teil der Fläche, auf der Ihr Haus steht, der Natur zurück und leisten einen Beitrag zur Erhaltung der Biodiversität und unserer Tier- und Pflanzenwelt. Hierzu plant die Stadt Bad Dürkheim eine kommunale Förderung von bis zu 500 Euro, die im Jahr 2020 in Kraft treten soll.
Bad Dürkheim sucht Solarpaten!
Solarbotschafter – Bürger, die bereits eigene Anlagen installiert haben und so schon länger Erfahrungen mit Photovoltaik und / oder Stromspeichern gesammelt haben – können Ihre Erfahrungen an interessierte Bürger weitergeben. Wir suchen deshalb aktive Bürger, die sich als Paten engagieren möchten. Melden Sie sich bei der Frau Koksharova.

Ansprechpartner Adresse Öffnungszeiten
Frau Koksharova

Telefon: 06322 / 935 - 212
Telefax: 06322 / 935 - 246

E-Mail: natalia.koksharova@bad-duerkheim.de 

Stadtverwaltung Bad Dürkheim
Mannheimer Straße 24
67098 Bad Dürkheim

Mo. - Fr.:
08.00 - 12.00 Uhr

Do. zusätzl.:
14.00 - 18.00 Uhr

Kaiserslauterer Straße wird Einbahnstraße

Die Verkehrsführung in der Kaiserslauterer Straße war am 24. Oktober erneut Thema im Bau- und Entwicklungsausschuss. Nach der Klage eines Anwohners hatte das Verwaltungsgericht Neustadt a.d.W. in seinem Urteil vom 20. Mai 2019 der Stadt Bad Dürkheim auferlegt, „…durch geeignete Maßnahmen sicherzustellen, dass im Regelfall die allein dem Fußgängerverkehr gewidmeten Gehwege nicht durch den fahrenden Verkehr in Anspruch genommen werden.“ Die Stadtverwaltung hatte daraufhin das Verkehrsplanungsbüro R + T Verkehrsplanung GmbH beauftragt zu prüfen, welche Maßnahmen die Verkehrssituation in der Kaiserlauterer Straße im auferlegten Sinne langfristig verbessern können.

Nach Abschluss dieser Überprüfung stellte Dipl.-Ing. Dominik Könighaus die Ergebnisse im Ausschuss vor. „Aus unserer Sicht wurde in der Kaiserslauterer Straße eine sehr gelungene Straßenausbaumaßnahme durchgeführt“, so Könighaus zu Beginn seiner Ausführungen. Die Seitenbereiche seien zwar nur unwesentlich breiter geworden, aber dennoch für Fußgänger, auch solche mit Rollator, besser nutzbar als zuvor. Allerdings ergebe sich aus dem Urteil des Verwaltungsgerichts Handlungsbedarf. Das Verkehrsplanungsbüro habe deshalb mehrere Lösungsansätze betrachtet und analysiert, erläuterte Königshaus.

Lösungsansatz 1, das konsequent durchgängige Setzen von Pollern im gesamten Straßenbereich, sei verworfen worden, weil der beabsichtigte Schutz der Fußgänger dadurch nicht sichergestellt und der Begegnungsfall Lkw - Lkw nur noch eingeschränkt abgewickelt werden könne.

Lösungsansatz 2, die Schaffung eines verkehrsberuhigten Bereiches, sei ausgeschieden, weil die Kaiserslauterer Straße die Voraussetzungen gemäß Verwaltungsvorschrift zur StVO nicht vollumfänglich erfülle und zudem der Schutz der Fußgänger im Begegnungsfall Lkw - Lkw nicht maßgeblich verbessert würde.

Auch Lösungsansatz 3, die Beschränkung des Schwerverkehrs auf eine Richtung, könne keine Empfehlung erhalten, weil in diesem Fall die Seitenbereiche ebenfalls nicht frei von Kfz-Verkehr gehalten werden könnten und dennoch in der Eichstraße die Situation verschlechtert würde.

Lediglich der vierte Lösungsansatz, die Umwandlung der Kaiserslauterer Straße in eine Einbahnstraße, könne die Probleme beheben, müsse allerdings von etlichen Begleitmaßnahmen flankiert werden, um dem übrigen Stadtgebiet negative Auswirkungen weitgehend zu ersparen, wies der Verkehrsplaner hin.

Als Begleitmaßnahmen schlug Könighaus die Umwandlung der Eichstraße in eine Einbahnstraße, den Austausch des Pollers an der Ecke Gaustraße (Metzgerei) durch einen Sandsteinblock, die Anpassung von Wegweisung und Beschilderung, das Belassen des kurzen Abschnitts am TV Dürkheim im Zweirichtungsverkehr, die Freigabe der Einbahnstraßen für den Radverkehr, die Beibehaltung des Zweirichtungsverkehrs im westlichen Abschnitt der Kaiserslauterer Straße (Arbeitsamt), die Reaktivierung und Neuschaffung von Parkboxen, die Umstellung der Vorfahrtsregelung an der Einmündung der Friedhofstraße auf rechts-vor-links, die Prüfung der Schaffung eines verkehrsberuhigten Bereiches für den Knotenpunkt Kaiserslauterer Straße / Eichstraße / Römerstraße / Gaustraße (gegebenenfalls als Verkehrsversuch) und die Anpassung der Lieferzone in der südlichen Eichstraße vor.

Die Auswirkungen der geänderten Verkehrsführung stellte der Verkehrsplaner mit Zahlen vor. So seien in der Kaiserslauterer Straße zwischen Zumstein-Kreisel und Einmündung Friedhofstraße anstelle derzeit 5400 Fahrzeugen künftig nur noch 3900 Fahrzeuge unterwegs, im Bereich zwischen Friedhofstraße und Dürkheimer Haus seien es anstelle derzeit 4900 Fahrzeugen nur noch 3600 Fahrzeuge. Allerdings werde die Eichstraße künftig mehr Verkehr verkraften müssen, wies der Planer hin. Im Bereich zwischen Römerstraße und Turnhalle des TV Dürkheim erhöhe sich die Anzahl der Fahrzeuge von derzeit 1500 auf 3300 und im Bereich zwischen Turnhalle und Eichhaus von 1700 auf 3400 Kfz täglich.

Es entstand eine längere Diskussion, bei der mehrere Ausschussmitglieder ihr Unverständnis darüber zum Ausdruck brachten, dass durch die Umwandlung der Kaiserslauterer Straße in eine Einbahnstraße ein großer Teil des Verkehrs in andere Straßen, insbesondere in die Eichstraße, in der es deutlich mehr Fußgängerverkehr gebe, verlagert werde.

„Für die Zukunft müssen wir deshalb abwägen, wo wir Gehwege herstellen. Wenn sie allerdings einmal da sind, müssen wir auch dafür sorgen, dass sie nicht überfahren werden und die StVO eingehalten wird. Im Fall der Kaiserslauterer Straße ist uns durch das Urteil die Möglichkeit genommen worden, politisch abzuwägen. Wir sind quasi gezwungen, den Lösungsvorschlag, den es ja nun einmal gibt, zu ergreifen“, machte das Stadtoberhaupt deutlich, dass weitere Diskussionen wenig Sinn ergeben und die Umsetzung des Lösungsvorschlags ein Muss ist.

Der Ausschuss nahm deshalb den Vorschlag zur Kenntnis und formulierte einen Auftrag an die Verwaltung, die Umsetzung begleitender Maßnahmen zu prüfen.

am 05.11.2019 veröffentlicht

St. Martin beim Haus für Kinder

Das Haus für Kinder lädt am Montag, 11. November um 17.30 Uhr zum St. Martinsfest ein.

Treffpunkt ist auf dem Parkplatz vor der Tennishalle in der Kanalstraße. Dort beginnt das Fest mit der Geschichte von St. Martin. Ein gemeinsamer Laternenumzug schließt sich an. Die hierzu benötigten Laternen und eventuell auch Taschenlampen müssen mitgebracht werden.

Der Umzug endet im Hof des Hauses für Kinder, wo die Teilnehmer ein Martinsfeuer erwartet. Der Förderverein und der Elternausschuss der Kita übernehmen die Bewirtung mit Glühwein, Kinderpunsch und Bratwürsten.

Die Eltern werden gebeten, an diesem Abend auf ihre Kinder zu achten, besonders im Hinblick auf die Gefahrenquellen Feuerstelle und Laternen. Die Aufsichtspflicht obliegt den Eltern. Die Laternen und eventuell zusätzliche Taschenlampen müssen mitgebracht werden.

Das Team des Hauses für Kinder freut sich auf eine große Beteiligung.

am 04.11.2019 veröffentlicht

Sperrung B37 - Bauabschnitt III

Sperrung B37 - Bauabschnitt III

Am Montag, 11. November beginnt der dritte Bauabschnitt der Sanierungsarbeiten an der Fahrbahn der B 37. Die nördliche Fahrbahnseite zwischen Pfeffingen und der Ausfahrt vom Wurstmarktplatz wird voraussichtlich bis zum 15.11. gesperrt. Der Verkehr kann sowohl in Richtung Ludwigshafen als auch in Richtung Kaiserslautern fließen. In dieser Zeit ist es auch noch möglich, in die Gutleutstraße einzubiegen. Die Regelung des Verkehrs im Bereich der Engstelle erfolgt durch eine Ampelanlage. Aus Richtung Stadtmitte kommende Verkehrsteilnehmer können nicht über die Gutleutstraße nach Norden fahren und werden über die Mannheimer Straße und die B 271 umgeleitet.

Im Zeitraum vom 16. bis voraussichtlich 29. November wird die südliche Fahrbahn der B 37 im Bereich zwischen der Ausfahrt vom Wurstmarktplatz und Pfeffingen gesperrt. Auf der B 37 können die Fahrzeuge weiterhin ampelgeregelt sowohl in Richtung Kaiserslautern als auch in Richtung Ludwigshafen fahren. Die Zu- und Abfahrt zur Gutleutstraße muss voll gesperrt werden. Ebenso die nördliche Ausfahrt vom Wurstmarktplatz. Es ist mit erhöhtem Verkehrsaufkommen und stockendem Verkehr zu rechnen.

Die Stadtverwaltung bittet darum, mehr Zeit einzuplanen oder die Baustelle weiträumig zu umfahren.

 

Auswirkungen auf den Buslinienverkehr

Während des dritten Bauabschnittes der Sanierungsarbeiten an der B 37 ändert sich auch die Führung der Buslinie 453 Grünstadt – Bad Dürkheim. So fährt der Bus ab 11. November über die Weinstraße, Wormser Straße, Altenbacher Straße, Kanalstraße, Triftweg, Chemnitzer Straße und Salinenstraße.

Ebenso ändern sich die Routen der Buslinien 485 nach Hardenburg und 488 zur Lindemannsruhe. Beide Linien werden im Zeitraum vom 11. bis 29. November über die Salinenstraße, den Wellsring und die Kanalstraße geführt.

Informationen zu den Abfahrts- und Ankunftszeiten können den jeweiligen Fahrplänen entnommen werden.

Die Stadtverwaltung bittet betroffene Fahrgäste um Beachtung und Verständnis.

am 04.11.2019 veröffentlicht

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