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Presse News

STADTRADELN - Ein toller Erfolg

Das STADTRADELN Bad Dürkheim ist am Dienstag der vergangenen Woche zu Ende gegangen. In dem dreiwöchigen Aktionszeitraum vom 14. August bis 3. September haben die Radler aus Bad Dürkheim gemeinsam 136.433 Kilometer erradelt und damit mehr als drei Erdumrundungen absolviert. Dies entspricht einer Einsparung von 19.374 Tonnen CO2.

Bei der Abschlussveranstaltung am vergangenen Mittwoch wurde die Leistung der beteiligten Teams und Teilnehmer gewürdigt und die Gewinner mit Preisen und Urkunden ausgezeichnet. „Das ist eine tolle Gemeinschaftsleistung für das Klima und ein positives Zeichen für die nachhaltige Entwicklung der Mobilität in unserer Stadt!“, zeigte sich Bürgermeister Christoph Glogger begeistert über das Ergebnis. „Ich freue mich, dass gleich bei der ersten Teilnahme am STADTRADELN so viele Menschen aus Bad Dürkheim mitgemacht haben und damit gezeigt haben, wie wichtig ihnen Klimaschutz, Radverkehrsförderung und letztendlich auch mehr Lebensqualität sind“, sah Glogger eine Bestätigung für das erst kürzlich beschlossene Mobilitätskonzept und das derzeit in Vorbereitung befindliche Klimaschutzkonzept der Stadt.

Über 60 Teams waren angetreten. In die Wertung kamen 47 Teams, da laut den STADTRADELN-Regeln ein Team aus mindestens zwei Personen bestehen muss. Alle, die sich am Ende der Nachtragefrist in einem Einzelteam befunden haben, sind deshalb in der Wertung automatisch in das offene Team der Stadt gerutscht.

Das Team Pfälzer Land e.V. zeigte mit 24.018 erradelten Kilometern (40 Radelnde, 3.411 kg CO2-Ersparnis) die beste Mannschaftsleistung und durfte sich über eine Goldene Urkunde und 100 Worschtmark freuen.

Das Team des Werner-Heisenberg-Gymnasiums, mit 104 Radelnden zugleich das am stärksten besetzte Team, belegte mit 17.070 Kilometern (2.424 kg CO2-Ersparnis) den zweiten Platz und erhielt neben der Silber-Urkunde für jedes Teammitglied eine Eintrittskarte für das Salinarium.

Das Team der Lebenshilfe Bad Dürkheim e.V. erreichte mit 10.043 Kilometern (33 Teilnehmer, 1.426 kg CO2-Ersparnis) den dritten Platz und wurde mit einer Bronze-Urkunde und 50 Worschtmark ausgezeichnet.

Die weiteren mit einem Preis dotierten Platzierungen (jedes dieser Teams erhält 25 Worschtmark):

  4. Platz:       LC Bad Dürkheim 9.660 Kilometer (36 Radler, 1.372 kg CO2-Ersparnis)

  5. Platz:       Offenes Team Bad Dürkheim 8.270 Kilometer (42 Radler, 1.174 kg CO2-Ersparnis)

  6. Platz:       Bündnis 90 / Die Grünen 7.216 Kilometer (31 Radler, 1.025 kg CO2-Ersparnis)

  7. Platz:       Leistadter Berghechler 7.019 Kilometer (33 Radler, 997 kg CO2-Ersparnis)

  8. Platz:       Stadtverwaltung Bad Dürkheim 5.886 Kilometer (36 Radler, 836 kg CO2-Ersparnis)

  9. Platz:       Evangelisches Krankenhaus Bad Dürkheim 4.382 Kilometer (24 Radler, 622 kg CO2-Ersparnis)

10. Platz:       Team Sparkasse Rhein-Haardt – Landkreis Bad Dürkheim 3.525 Kilometer (18 Radler, 501 kg CO2-Ersparnis)

Die beste pro-Kopf-Leistung zeigte das Team Die "Anilinradler" mit 662 Kilometern pro Teammitglied, was mit 20 Worschtmark belohnt wird.

Alle Team-Platzierungen können unter www.stadtradeln.de/bad-duerkheim eingesehen werden. 

Teamsieger STADTRADELN 2019Bürgermeister Christoph Glogger (5.v.l.) mit Vertretern der drei besten Teams: Werner-Heisenberg-Gymnasium, Team Pfälzer Land e.V. und Lebenshilfe Bad Dürkheim e.V. (v.l.n.r.)

„Manche der insgesamt 614 aktiven Radler haben auch gleich ein beachtliches sportliches Engagement an den Tag gelegt“, stellte Bürgermeister Glogger fest. Insgesamt 16 Fahrer hatten die 1000-Kilometer-Marke geknackt, die 10 Besten wurden geehrt.

So belegte Hartmuth Hager vom Team Pfälzer Land e.V. mit 2.352 Kilometern (334 kg CO2-Ersparnis) Platz 1 in der Einzelwertung und konnte sich über die Gold-Urkunde, drei Flaschen Wein und 15 Worschtmark freuen.

Roland Jochem vom LC Bad Dürkheim erfuhr insgesamt 2.003 Kilometer (284,4 kg CO2-Ersparnis) und damit den mit einer silbernen Urkunde, 2 Flaschen Wein und 15 Worschtmark dotierten 2. Platz.

Der 3. Platz ging an Stefan Siragusano vom Team Pfälzer Land e.V. mit 1.854 Kilometern (263,3 kg CO2-Ersparnis). Er erhiellt die Bronze-Urkunde sowie eine Flasche Wein und 15 Worschtmark.

Die weiteren Platzierten (jeder von ihnen erhielt 15 Worschtmark):

  4. Platz:       Joshua Gohl, Team Pfälzer Land e.V., 1.795 km (254,9 kg CO2-Ersparnis)

  5. Platz:       Henning Schneehage, LC Bad Dürkheim, 1.330 km (188,9 kg CO2-Ersparnis)

  6. Platz:       Marion Gehlken, 50+ Biker, 1.280 km (181,8 kg CO2-Ersparnis)

  7. Platz:       Frederik Wernicke, Team Pfälzer Land, 1.253 km (177,9 kg CO2-Ersparnis)

  8. Platz:       Jürgen Genuit, Lebenshilfe Bad Dürkheim e.V., 1.188 km (168,8 kg CO2-Ersparnis)

  9. Platz:       Mario Kelterborn, Team Pfälzer Land e.V., 1.124 km (159,6 kg CO2-Ersparnis)

10. Platz:       Franz Walter Mappes, Team Stadtanzeiger, 1.107 km (157,2 kg CO2-Ersparnis)

Als ältester Teilnehmer wurde der 80-jährige Hartwig Bolz ausgezeichnet, die Ehrung als jüngste Radfahrerin wurde der erst siebenjährigen Lara Weis zuteil. Beide erhielten jeweils 20 Worschtmark.

Über ein Wurstmarkt-Dubbeglas konnten sich zudem die 200 fleißigsten Radler freuen. Und alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde sowie eine exklusive Tragetasche mit dem Logo „Bad Dürkheim nachhaltig mobil“. Gewinner der Aktion sind schließlich alle, denn jeder Kilometer, der mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurückgelegt wird, erspart der Umwelt 142 g CO2 (lt. Angabe des Umweltbundesamtes) und trägt zu weniger Verkehrsbelastungen, weniger Abgasen und weniger Lärm bei.

Einzelsieger STADTRADELN 2019
Fünf der besten zehn Radler nahmen ihre Auszeichnungen persönlich entgegen: (v.l.n.r.) Joshua Gohl (4.), Frederik Wernicke (7.) Hartmuth Hager (1.) Mario Kelterborn (9.) und Franz Walter Mappes (10.) mit Bürgermeister Christoph Glogger.

Stadt Bad Dürkheim erhält Wanderpokal

Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld zog bei der Abschlussveranstaltung des STADTRADELNS der Stadt Bad Dürkheim eine überaus positive Bilanz für den gesamten Kreis Bad Dürkheim. Rund 1.800 Radelnde, 163 Teams, fast 400.000 Kilometer im Landkreis: das sei schier überwältigend. „Natürlich haben wir gehofft, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Aber dass die Aktion gleich beim ersten Mal, wenn wir dabei sind, so einschlägt, damit haben wir nicht gerechnet.“

390.553 Kilometer seien kreisweit zusammengekommen. „Ein Spitzenwert“, freute sich Ihlenfeld. „Wir liegen damit in Rheinland-Pfalz bisher auf Platz 1, vor Mainz und Trier. Und bundesweit sind wir unter den Newcomern auf Platz 2.“

Und dann gab es noch einen tollen Anlass für alle Anwesenden zum Jubeln: Denn die Stadt Bad Dürkheim wurde mit 7,38 geradelten Kilometern pro Einwohner als radaktivste Kommune im Kreis ausgezeichnet. Christoph Glogger nahm den hierfür kreierten Wanderpokal der Energieagentur Rheinland-Pfalz, Regionalbüro Mittelhaardt & Südpfalz aus den Händen des Landrats und der beiden Energieagentur-Mitarbeiter Isa Scholtissek und Nick Stowasser entgegen.

„136.433 Kilometer haben die Dürkheimer geschafft. Wir haben uns entschieden, für die Wertung die Kilometer pro Einwohner umzulegen, um einen Vergleich zwischen den großen und kleinen Kommunen im Landkreis zu ermöglichen. Aber auch nach absoluten Zahlen liegt Bad Dürkheim vorne“, erläuterte Ihlenfeld.

Im gesamten Kreis wurden 2,94 Kilometer pro Einwohner erradelt und damit 55 Tonnen CO2 eingespart. Die drei besten Teams im Kreis sind identisch mit den Teamsiegern der Stadt Bad Dürkheim. Das Werner-Heisenberg-Gymnasium habe gute Chancen, auch einen der Preise für die besten Schulen abzuräumen, die die Sparkasse Rhein-Haardt im Landkreis Bad Dürkheim sowie den Städten Neustadt und Frankenthal auslobt.

Bad Dürkheim erhält Wanderpokal
Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld (l.), Isa Scholtissek und Nick Stowasser (r.) (beide Energieagentur) überreichten den Wanderpokal für die Stadt Bad Dürkheim an Bürgermeister Christoph Glogger.

Leistung der STADTRADELN-Stars gewürdigt

Ehrung der STADTRADELN-Stars
Ein großes Lob sprach der Landrat auch den STADTRADELN-Stars des Landkreises Bad Dürkheim aus: Die Bürgermeister Klaus Wagner (Grünstadt, 2.v.l.), Christoph Glogger (Bad Dürkheim, r.), Peter Lubenau (Deidesheim, war wegen einer zeitgleich stattfindenden Veranstaltung in Deisdesheim nicht anwesend) und Torsten Bechtel (Wachenheim, 2.v.r.) hätten drei Wochen lang so weit wie möglich auf das Auto verzichtet und kräftig in die Pedale getreten. Klaus Wagner habe mit seinen 1.020 erradelten Kilometern gar Platz 24 im bundesweiten Ranking der STADTRADELN-Stars erreicht. Zur Belohnung für dieses Mitradeln unter „verschäften Bedingungen“ überreichte Ihlenfeld den Stadtchefs jeweils ein Präsent.

Dabei wies Ihlenfeld auf einen weiteren Topwert hin, den der Landkreis verbuchen könne: 136 Parlamentarier, also Abgeordnete aus Orts- und Verbandsgemeinderäten sowie dem Kreistag, seien beim STADTRADELN im Kreis dabei gewesen. „Durch die Teilnahme merken die Verantwortlichen vor Ort selbst, wo es möglicherweise noch bei Radwegen klemmt und was noch für den Radverkehr getan werden kann. Daher bin ich der Meinung, dass das STADTRADELN nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig positive Effekte auf den Radverkehr bei uns haben wird“, so der Landrat. Es sei nun wichtig, den Schwung vom STADTRADELN mitzunehmen, auch weiter mit dem Rad aktiv zu sein und am Thema Radverkehr insgesamt zu arbeiten.

„Wir können alle stolz auf uns sein. Und darum steht auch schon fest: Nächstes Jahr sind wir wieder mit dabei,“ stellte er in Aussicht.

Feiern mit Freunden - Partnerstädtedelegationen zu Gast

Partnerstädtetreffen Wurstmarkt 2019

„Der Wurstmarkt ist ein internationales Fest“, hatte Bürgermeister Christoph Glogger bereits bei der Begrüßung der diesjährigen Wurstmarkt-Ehrengäste im Festzelt am Freitagabend betont. Und so ist es kein Wunder, dass seit vielen Jahren auch die Partnerstädte an der Eröffnung teilnehmen und sich am ersten Wurstmarktsamstag zum Austausch treffen. In diesem Jahr war eine Delegation aus Kluczbork bereits Anfang der Woche zu Gesprächen mit der Stadtverwaltung angereist. Die englische Partnerstadt Wells kam mit einer Delegation zur Eröffnung und die beiden deutschen Partnerstädte Kempten und Bad Berka gehörten ebenfalls zu den Gästen am ersten Wurstmarktwochenende. Nicht vertreten war diesmal die französische Partnerstadt Paray-le-Monial.

Am Samstagvormittag stand zunächst eine Führung im Traditionsweingut Fitz-Ritter, der ältesten Sektkellerei in der Pfalz, auf dem Programm. Neben vielem Wissenwertem rund um die Wein- und Sektherstellung wurde den Gästen auch die Geschichte von Johannes Fitz, genannt der „Rote Fitz“ vorgestellt, der im Jahr 1832 als Mitorganisator des Hambacher Festes für Meinungs- und Pressefreiheit eingetreten war. Anschließend traf man sich zum offiziellen Empfang im Kurpark-Hotel, wo die Delegationen gemeinsam das Mittagessen einnahmen.

„Herzlich Willkommen, es ist wunderbar, dass wir unsere europäischen Freundschaften hier auf dem Wurstmarkt pflegen und es ist wichtiger denn je!“ so der Bürgermeister zur Begrüßung. „Es ist großartig, dass so viele Freundschaften entstanden sind“, zeigte sich Glogger begeistert und fügte hinzu, dass diese Freundschaften schon fast zu selbstverständlich seien. Die junge Generation habe heute das Gefühl, es gebe keine Grenzen in Europa. So sei es sehr schade, dass es immer wieder Menschen, Politiker und Parteien gebe, die die Idee von Europa zur Seite schieben und sich kleine Nationalstaaten wünschen. „Wir können die Globalisierung und die damit zusammenhängenden Entwicklungen nicht zurückdrehen. Es ist am besten, wenn wir ein gutes Miteinander pflegen“, rief er dazu auf, die Freundschaften auch in Zukunft weiter zu pflegen. Sein Dank galt all jenen, die sich in den vergangenen Jahren für die Städtepartnerschaften eingesetzt hatten und den Partnerstädten für die schönen gemeinsamen Erlebnisse.

John North (Wells, l.) und Bürgermeister Christoph GloggerDer ehemalige Bürgermeister von Wells, John North, der in Vertretung des amtierenden Bürgermeisters mit einer kleinen Delegation gekommen war, stimmte Glogger zu und meinte: „Wir können viel voneinander lernen. Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir unsere Freundschaften pflegen und neue Verbindungen aufbauen.“ Wells und Bad Dürkheim seien seit 36 Jahren befreundet und es gebe viele Ähnlichkeiten zwischen den Städten. „Durch eine solche Partnerschaft werden Grenzen überwunden“, hob er hervor.

Oberbürgermeister Thomas Kiechle (Kempten, r.) mit Bürgermeister Christoph Glogger und seiner Frau Vera

Oberbürgermeister Thomas Kiechle aus Kempten ging auf die Geschichte ein. Im Allgäu seien bereits im Jahr 1525 Freiheitsrechte formuliert worden. In der Pfalz sei es das Jahr 1832, in dem die Menschen für ihre Freiheit eintraten. Er habe in diesem Jahr auch Sopron besucht, wo vor 30 Jahren die Menschen den Weg in die Freiheit gefunden haben. Im Jahr 2019 könne man feststellen: „Es braucht Generationen, bis der Weg in Einheit und Freiheit gegangen ist.“ Heute könne man in Dankbarkeit zurück und in Zuversicht vorausblicken. Dabei solle man sich aber darüber bewusst sein, dass diese Errungenschaften zerbrechlich seien und in kürzester Zeit zunichtegemacht werden können, appellierte er an die Verantwortung der heutigen Generationen, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. 

Bürgermeister Michael Jahn (Bad Berka, l.)mit Bürgermeister Christoph GloggerAuch Michael Jahn, amtierender Bürgermeister aus der Partnerstadt Bad Berka, zeigte sich davon überzeugt, dass es nur gemeinsam gehe. „Vor 30 Jahren haben wir eine friedliche Revolution erlebt, die das Europa, in dem wir leben, stark verändert hat“, erinnerte er an die Maueröffnung 1989. „Europa ist wichtig für uns alle und die Welt ist wichtig für uns alle. Wir müssen darum kämpfen, dass wir das geeinte Europa auch in Zukunft behalten“, lautete sein Appell, den gemeinsamen Weg weiter zu beschreiten.

Dariusz Morawiec ( l.) und Grzegorz Blazewski (r., beide Kluczbork) mit Bürgermeister Christoph GloggerDariusz Morawiec, der zweite Beigeordnete von Kluczbork, der die polnische Delegation anführte, freute sich, dass so viel vom gemeinsamen Europa gesprochen worden sei. Es sei sehr wichtig, dass alle Menschen, unabhängig von der Politik, verstehen, was ein vereintes Europa bedeute. Er bedankte sich für die wunderbaren Arbeitsgespräche, die man im Vorfeld des Wurstmarktes geführt habe. Aus seiner Sicht gebe es nur ein Wort, das seine Gefühle passend zum Ausdruck bringen, „Wahnsinn“ (positiv gemeint). „Ich hoffe sehr, dass wir diese gute Freundschaft fortsetzen können und dass es unserem gemeinsamen Europa immer besser geht“, so sein Wunsch.

 

 

Abschluss beim Radlerstammtisch

Das STADTRADELN Bad Dürkheim endete am Dienstag der vergangenen Woche. Während der dreiwöchigen Aktionszeit vom 14. August bis 3.September waren die Radler eingeladen, sich beim täglich morgens am Salinencafé stattfindenden Radlerstammtisch zu treffen und sich dort vielleicht sogar gemeinsam auf die nächste Tour einzustimmen.

Beim Abschluss-Radlerstammtisch am vergangenen Mittwoch nutzte Bürgermeister Christoph Glogger die Gelegenheit, sich mit einer kleinen Runde von anwesenden STADTRADELN-Teilnehmern über die bei der Aktion gemachten Erfahrungen auszutauschen. Dabei sprach er mit ihnen auch über einige vorgetragene Verbesserungsvorschläge für das Radwegenetz. Nachgedacht wurde zudem über die Einrichtung eines einmal im Monat stattfindenden Radlerstammtisches über den Aktionszeitraum hinaus. „Es hat allen viel Spaß gemacht“, meinte ein Vertreter des Laufclubs Bad Dürkheim. Und eine weitere Teilnehmerin bestätigte, dass die beim STADTRADELN gemachten Erfahrungen sie bestärkt haben, künftig mehr Fahrten mit dem Rad zu absolvieren.

Der Bürgermeister war bei der Aktion unter verschärften Bedingungen als „STADTRADELN-Star“ angetreten und musste dadurch im Gegensatz zu den anderen STADTRADLERN ganz auf das Autofahren verzichten. So sei er durchgängig jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren, berichtete er der Runde.

am 09.09.2019 veröffentlicht

Klimaschutzkonzept Thema im Bauausschuss

Bei der Sitzung des Bau- und Entwicklungsausschusses am 22. August präsentierte das die Entwicklung eines Klimaschutzkonzeptes für Bad Dürkheim steuernde Projektteam der B.A.U.M. Consult GmbH den aktuellen Stand des Projektes. Projektleiterin Sandra Giglmaier und Geschäftsführer Ludwig Karg begleiten den Prozess von der Erhebung der Daten über die Bürgerbeteiligungs-Workshops und die Sitzungen des Steuerungsgremiums bis hin zur finalen Präsentation. Giglmaier zeigte dem Ausschuss zunächst die bereits geleisteten Arbeitsschritte auf und erläuterte das Herzstück des Klimaschutzkonzeptes, die Leitprojekte. Diese sollen in den nächsten drei bis fünf Jahren realisiert oder zumindest begonnen werden.

Das Klimaleitbild der Stadt Bad Dürkheim basiert auf den sechs Handlungsfeldern Energiewende, Stadtentwicklung und -planung, Mobilitätswende, Gemeinwohl, Klimawandelanpassung sowie die Aufgabe der Stadt als Klimaschutzbotschafter und Impulsgeber.

Kernansage des Klimaleitbildes ist es, proaktiv zum Schutz des Klimas und zum Erhalt der Umwelt beitragen zu wollen. Damit soll die Stadt auch aktiv auf die Veränderungen vorbereitet werden, die mit dem Klimawandel einhergehen.

Als nächstes wurden die Klimaleitziele der Stadt Bad Dürkheim vorgestellt. Die Quintessenz dieser Ziele ist in den beiden folgenden Sätzen formuliert:

Wir – Bürgerschaft, Wirtschaft, Verbände sowie Politik und Verwaltung – streben langfristig ein weitestgehend klimaneutrales und klimaangepasstes Bad Dürkheim an. Bis 2050 wollen wir unsere Treibhausgas-Emissionen auf unter 2 Tonnen je Bürger*in und Jahr reduziert haben.

Um unser langfristiges Ziel zu erreichen, werden wir bis 2030 unsere energiebedingten Treibhausgas-Emissionen auf unter 6 Tonnen je Bürger*in und Jahr reduziert haben.

Die Umsetzung dieser Ziele soll durch etwa 25 Leitprojekte vorangetrieben werden, die aus den oben beschriebenen sechs Handlungsfeldern resultieren.

Die abschließende Beratung des Klimaschutzkonzeptes soll in der Sitzung des Bauausschusses am 26. September erfolgen, der Beschluss ist für die Sitzung des Stadtrates am 29. Oktober vorgesehen.

Weitere Informationen können im Internet im Bürgerinformationssystem unter http://buergerinfo.desvdue2.de/buergerinfo aufgerufen werden.

am 06.09.2019 veröffentlicht

90 Jahre Dienst für die Stadt gewürdigt

Drei Dienstjubiläen bei der Stadt Bad Dürkheim wurden Ende August feierlich gewürdigt. Bürgermeister Christoph Glogger begrüßte die drei städtischen Mitarbeiterinnen im Rathaus und überreichte jeder von ihnen eine Jubiläums- und Dankesurkunde. „Heute konzentrieren wir uns ganz auf die Jubiläen“, freute er sich, dass diesmal bei der Feierstunde keine Verabschiedungen auf der Tagesordnung standen.

Elli Menge, die seit dem 1. April 1994 in den Diensten der Stadt steht, feierte bereits am 1. April 2019 ihr 25-jähriges Dienstjubiläum. Die studierte Sozialpädagogin hatte im damaligen Haus der Jugend als für die Mädchenarbeit zuständige Mitarbeiterin begonnen und auch in der Folgeeinrichtung, dem Jugend- und Kinderbüro, bis Ende 2016 stets befristete Verträge erhalten. „Das lag daran, dass wir für diese Stelle Fördergelder bekommen haben und immer schauen mussten, ob wir die Förderung erneut erhalten. Vor 2 Jahren haben wir ihr endlich einen festen Vertrag gegeben“, erklärte der Bürgermeister „Trotzdem ist sie immer treu bei uns geblieben“, verwies er, dass dies keineswegs selbstverständlich sei.

Ebenfalls nach 25 Jahren Mitarbeit in einer städtischen Einrichtung hatte Claudia Heckmann-Kratz am 25. Juli ihr silbernes Dienstjubiläum gefeiert. Sie war als Erzieherin für den Kindergarten Grethen eingestellt worden und übernahm im Oktober 1997 die Leitung des Kindergartens Seebach, bis dieser im August 2011 in die Kindertagesstätte an der Isenach überging. Seither ist sie in der Kita an der Isenach als Erzieherin tätig. „Sie hat sich vorbildlich in die große Einrichtung integriert, obwohl sie selbst zuvor als Leiterin tätig war“, lobte Christoph Glogger die gebürtige Dürkheimerin.

„40 Jahre, das ist schon enorm“, so der Bürgermeister zur dritten Jubilarin, Annette Freund, deren großes Dienstjubiläum gewürdigt wurde. Annette Freund hatte nach dem Besuch der Fachschule für Sozialpädagogik in Speyer und einem Anerkennungsjahr im Kindergarten St. Elisabethenstift in Landau am 1. September 1978 ihre berufliche Laufbahn als Erzieherin im Kindergarten Marienheim Speyer begonnen. Im Juli 1980 kam sie zum Kindergarten Stadtmitte in Bad Dürkheim und war dort einige Zeit auch als Stellvertretende Leiterin tätig. Im September des vergangenen Jahres feierte sie in der inzwischen „Kita an der Isenach“ genannten Einrichtung ihr 40-jähriges Dienstjubiläum.

„Unsere Beschäftigten sind das große Kapital der Stadt, in diesem Fall diese drei Mitarbeiterinnen“, lobte Christoph Glogger die Treue der drei Frauen, die alle mit ihrem Arbeitsplatz bei der Stadt zufrieden sind und deshalb auch so lange blieben. Gary Kuhn, der Leiter der Kita an der Isenach und zugleich Stellvertretender Personalratsvorsitzender, gratulierte den Jubilarinnen und meinte: „Ich finde es ganz toll, dass wir solche Leute an der Basis haben“.

Dienstjubiläen bei der Stadt Bad Dürkheim

v.l.n.r.: Stellvertretender Personalratsvorsitzender Gary Kuhn, Elli Menge, Claudia Heckmann-Kratz, Annette Freund und Bürgermeister Christoph Glogger

am 04.09.2019 veröffentlicht

Wurstmarkt-Weine probiert

281 Weine, 23 Sekte und erstmals auch 5 Seccos sorgen in diesem Jahr dafür, dass für jeden Besucher des größten Weinfestes der Welt der richtige Tropfen dabei ist. Einen kleinen Vorgeschmack erhielten die Mitglieder des Wurstmarkt- und Festauschusses bei der traditionellen Wurstmarktweinprobe am Montag der vergangenen Woche. Nach der Begrüßung durch den neuen Wurstmarkt-Dezernenten Karl Brust hatten sie die Gelegenheit, einige der insgesamt 309 guten Tropfen zu probieren.

Unter den Weinen sind 218 Weißweine, 38 Weißherbste und Roséweine sowie 47 Rotweine. Die am stärksten vertretene Rebsorte ist wieder der Riesling, der mit 96 verschiedenen Weinen und 13 Sekten mehr als ein Drittel des Gesamtangebotes stellt.

Eine Zulassung zum Ausschank beim größten Weinfest der Welt erhalten nach den geltenden Betriebs- und Gestaltungsvorschriften nur Weine, die über ein Deutsches Weinsiegel oder Sekte, die über eine Prüfbescheinigung der Deutschen Weinsiegel GmbH verfügen bzw. Weine und Sekte, die von der Deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft oder der Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz prämiert wurden. Um die hohe Qualität der Weine und Sekte zu gewährleisten, muss die Verleihung des Weinsiegels oder die Prämierung im Veranstaltungsjahr des Wurstmarktes erfolgt sein. Alle Weine, Sekte und Seccos müssen zudem aus Bad Dürkheimer Lagen stammen und die Weine zudem als Erzeuger- bzw. Gutsabfüllung in Bad Dürkheim hergestellt worden sein. 

Präsentationsweinprobe 2019

Bei der Weinprobe: (v.l.n.r.) Bürgermeister Christoph Glogger, die beiden Bad Dürkheimer Weinprinzessinnen Alicia und Elena Trinkaus sowie Wurstmarktwinzermeister Helmut Darting.

am 04.09.2019 veröffentlicht

Abschluss des STADTRADELNS Bad Dürkheim

Das STADTRADELN Bad Dürkheim ist am Dienstag dieser Woche zu Ende gegangen. Fest steht: die Radler aus Bad Dürkheim haben gemeinsam mehr als drei Erdumrundungen absolviert und damit knapp 20 Tonnen CO2 eingespart. Eine tolle Gemeinschaftsleistung für das Klima und ein positives Zeichen für eine nachhaltige Entwicklung der Mobilität in unserer Stadt! Manche der insgesamt 611 aktiven Radler haben zudem ein beachtliches sportliches Engagement an den Tag gelegt.

Nun ist die Zeit gekommen, diese Leistung zu würdigen: Bürgermeister Christoph Glogger lädt alle Teams und Teilnehmer des STADTRADELNS Bad Dürkheim

am Mittwoch, 11. September 2019 um 18 Uhr

zur Abschlussveranstaltung auf dem Wurstmarkt ein. Im Schubkarchstand 29 wird das STADTRADELN 2019 ausklingen und die Gewinner mit Preisen und Urkunden ausgezeichnet.

Alle Teilnehmer erhalten eine Urkunde und eine exklusive Tragetasche mit dem Logo „Bad Dürkheim nachhaltig mobil“. Die 200 besten Radfahrer können sich jeweils über ein Wurstmarkt-Dubbeglas freuen. Zudem gibt es Preise für die zehn besten Teams, das größte Team, die zehn besten Radfahrer sowie für den jüngsten und den ältesten Fahrer.

Zusätzlich werden der Landkreis und die Energieagentur Rheinland-Pfalz an diesem Abend auch die radaktivste Kommune im Kreis Bad Dürkheim auszeichnen.

Abschluss Stadtradeln 2019

Verwaltung am ersten Wurstmarkt-Montag nachmittags geschlossen

Am Wurstmarktmontag, dem 9. September 2019 sind die Stadtverwaltung Bad Dürkheim einschließlich Bürgerbüro und die Stadtwerke Bad Dürkheim GmbH ab 12 Uhr geschlossen.

am 30.08.2019 veröffentlicht

Bad Dürkheim Insektenfreundlich

Viele Kommunen Deutschlands haben es sich zum Ziel gesetzt, die biologische Vielfalt vor Ort zu stärken. Diesen Trend unterstützt unsere Kommunen sehr gerne. Die Forschungen haben gezeigt, dass die Gesamtbiomasse der Fluginsekten in weiten Teilen Deutschlands um 76% zurückgegangen ist. Es ist also höchste Zeit tätig zu werden. 
Es soll an den Straßen und auf den Grünflächen Bad Dürkheims mehr Platz und Nahrung für die Bienen, Schmetterlinge und die anderen Tiere geschaffen werden. Einiges wurde schon gemacht. Durch viele Bäume ist unsere Stadt sehr grün, außerdem bietet unser wunderschöner Kurpark mit der freigelegten Isenach eine Zuflucht für viele Tiere. Immer mehr Flächen werden natürlich gestaltet mit ungefüllten Stauden, so wie das Straßenbegleitgrün an dem südlichen Teil der Gutleutstraße. Oder, wie auf der Verkehrsinsel im Bruch, wird seltener gemäht, damit dort mehr Tiere Unterschlupf und Nahrung finden können. Zudem können sich durch die Umstellung der Pflege dort nach und nach andere Pflanzen ansiedeln.

Insektenfreundliche Stauden auf der Gutleutstraße

 

Hier darf es wachsen! Die Verkehrsinsel im Bruch.

Wie mache ich meinen Garten Insektenfreundlich?

Parkplätze wegen Mäharbeiten gesperrt

Wegen Mäharbeiten muss der Parkplatz Schlachthausstraße / Gerberstraße am Mittwoch, 28. August ab 6 Uhr morgens gesperrt werden.

Der Parkplatz bei der Arbeitsagentur / am Torgebäude wird am Folgetag, Donnerstag, 29. August wegen Mäharbeiten gesperrt.

Am Donnerstag, 29. August und Freitag, 30. August kann der Parkplatz am Evangelischen Krankenhaus ebenfalls wegen Mäharbeiten nicht genutzt werden.

Sobald die jeweiligen Maßnahmen abgeschlossen sind, werden die Parkplätze wieder freigegeben.

Die Stadtverwaltung bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Beachtung und Verständnis.

am 26.8.2019 veröffentlicht

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