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Presse News

Klimatipp 13: Emails löschen für das Klima

Klimatipp 13: Emails löschen für das Klima

Beim Briefeschreiben wird Energie verbraucht: einmal zur Herstellung des Papiers und dann zum Versand des Briefes. Aber auch Emails verbrauchen Energie, zwar wenig, aber doch ständig, denn jede einmal verschickte Email liegt bis zu dem Zeitpunkt, an dem sie gelöscht wird, auf einem Server. Dieser muss rund um die Uhr eingeschaltet sein, damit der Zugriff auf die Email jederzeit gewährleistet ist. Hinzu kommt noch die Energie für die Kühlung des Servers.
In einem Email-Postfach kommen schnell größere Mengen an Spam-Mails, unnötigen Newslettern, Bildern und Videos zusammen, die wertvolle Energieressourcen verbrauchen.
So ist es eine gute Idee, Postfächer von Zeit zu Zeit nach solchem Datenmüll zu durchforsten und alle nicht mehr benötigten Emails zu löschen. Newsletter, die regelmäßig eintreffen, aber nicht gelesen werden, lassen sich bei dieser Gelegenheit gleich abbestellen. Foto- oder Video-Anhänge können auf den PC heruntergeladen werden, wo sie klimafreundlicher gespeichert werden.
Wer noch mehr für das Klima tun möchte, kann sozusagen als“ Tüpfelchen auf dem i“ über einen Wechsel zu einem nachhaltigen, auf Ökostrom setzenden Email-Anbieter nachdenken, beispielsweise Posteo oder Biohost.
Übrigens: Auch in den sozialen Medien und in Cloud-Speichern sammelt sich schnell digitaler Müll an. Es lohnt sich also, auch Instagram, Facebook, Whats-App und Co. von Zeit zu Zeit davon zu befreien.

 

Vortrag Blühende Gärten

+++ ABGESAGT, Veranstaltung wird verschoben, Alternativtermin wird rechtzeitig bekanntgegeben +++

Blühende Gärten statt Schotterwüsten. Entsteint euch - Der Garten in Zeiten des Klimawandels
Vortrag im Rahmen des Wettbewerbes insektenfreundlicher Garten und Balkon „Rette die Biene, gewinne den Preis“

Mit dem Wettbewerb „Rette die Biene, gewinne den Preis“ möchte die Stadt Bad Dürkheim die Bürgerinnen und Bürger dazu anregen, ihr privates Umfeld naturnah zu gestalten. Um allen Gartenfreunden nützliche Inspirationen und wertvolle Tipps zu einer klima- und insektenfreundlichen Gartengestaltung zur Verfügung zu stellen, wird Werner Ollig, Gartenakademie RLP, Neustadt, Vizepräsident der Deutschen Gartenbaugesellschaft 1822, Berlin, am Mittwoch, 18. März um 18 Uhr im Ratssaal der Stadt Bad Dürkheim einen Vortrag zum Thema „Blühende Gärten statt Schotterwüsten“ halten.
Die rasante Verbreitung von vermeintlich „pflegeleichten“ Gärten durch das Aufschütten von Schotter über synthetischen Wurzelfolien findet nicht nur in den Neubaugebieten der Städte statt, sondern breitet sich auch in älteren Wohngebieten, Dörfern und sogar auf Friedhöfen aus. In Hinblick auf die negativen Auswirkungen auf das Kleinklima (Hitzespeicherung, keine Bindung von Feinstaub, keine/kaum Sauerstoffproduktion), dem Verlust von Wasserhaltekapazitäten (Starkregen) und der Verarmung der Tier- und Pflanzenwelt ist diese Entwicklung katastrophal.
Dringend gebraucht wird hingegen eine vielfältige Bepflanzung der Gärten mit klimatoleranten Stauden, Sträuchern und Bäumen. Pflanzen verbessern das Mikroklima rund um das Haus und spenden Schatten. Sie wirken durch die Verdunstung von Wasser als natürliche Klimaanlage, reinigen die Luft und binden CO2. Hitze- und trockenheitsverträgliche, standortgerechte Pflanzen müssen gepflanzt werden, unproduktive Rasenflächen werden hingegen zum Klimaverlierer.
Eine Schweizer Studie hat errechnet, dass der Temperaturanstieg durch eine weltweite Aufforstung mit Bäumen verlangsamt werden kann. Hierzu kann jeder etwas beitragen, denn in Deutschland gibt es nahezu eine Million Hektar Gärten, in denen noch reichlich Platz ist für geeignete Pflanzen.
Nach dem Motto "Wir können vielleicht nicht das große Ganze ändern, aber wir können im Kleinen dagegen anpflanzen!" kann jeder mitmachen, jetzt, im eigenen Garten oder auf dem eigenen Balkon!
Die Anmeldung zu dem Vortrag ist erwünscht, aber nicht zwingend, auch Spontanbesucher sind herzlich willkommen. Anmeldung unter der E-Mail klimaschutz@bad-duerkheim.de, Tel. 06322 935 212
Mehr Informationen zu dem Wettbewerb insektenfreundlicher Garten und Balkon "Rette die Biene, gewinne den Preis" gibt es auf der städtischen Internetseite unter: https://www.bad-duerkheim.de/wettbewerb-insektenfreundlich

 

Therme-Bau genehmigt

Die Kreisverwaltung hat die Baugenehmigung für die geplante Therme erteilt, die das bestehende Freizeitbad Salinarium in Bad Dürkheim erweitern und attraktivieren soll.

Bad Dürkheims Bürgermeister Christoph Glogger freute sich über die gute Nachricht: „Damit sind wir unserem Ziel, im Juni dieses Jahres mit dem Bau zu beginnen, einen großen Schritt nähergekommen.“ Nun stehe nur noch die Genehmigung des bereits gestellten Antrages auf vorzeitigen Maßnahmenbeginn durch das Land Rheinland-Pfalz aus, die wegen des erwarteten Landeszuschusses ebenfalls benötigt werde.

„Das Vorliegen der Baugenehmigung ermöglicht uns, nun umgehend mit den vorbereitenden Maßnahmen zu beginnen“, erläutert Dr. Peter Kistenmacher, der Geschäftsführer der Stadtwerke Bad Dürkheim GmbH als Bauherrin des Thermenprojektes. Die bereits auf dem Grundstück des Salinariums begonnene Leitungsverlegung könne nun auch im öffentlichen Bereich rund um die Baustelle erfolgen. Auch die nötigen Baumfällungen im Bereich der großen Allee südlich der Kurbrunnenstraße sollen in Kürze angegangen werden.

Abhängig von der Genehmigung des rheinland-pfälzischen Finanzministeriums steht im nächsten Schritt die Ausschreibung zweier großer Gewerke-Pakete mit einem Gesamtvolumen von ca. 10 Millionen Euro an. Aktuell läuft schon die interne Vorbereitung dieser Ausschreibung, die europaweit erfolgen muss und das Ausfüllen zahlreicher Formulare sowie die Erstellung umfangreicher Leistungsverzeichnisse beinhaltet. Bürgermeister Glogger hatte bereits in der vergangenen Stadtratssitzung die nächsten Schritte erläutert. Demnach wird sich der Rat in der übernächsten Sitzung am 12. Mai mit der Kostenübersicht beschäftigen, vorausgesetzt, die Ausschreibung erfolgt wie geplant im März. Baustelleneinrichtung und Baubeginn könnten dann kurz nach der für Mai geplanten Erteilung des Zuschlags wie vorgesehen im Juni erfolgen.

am 14.02.2020 veröffentlicht

CarSharing

CarSharing mit stadtmobil in Bad Dürkheim
Seit 22. April 2020 gibt es in der Stadt Bad Dürkheim eine CarSharing-Station. Zwei Fahrzeuge, ein Kleinwagen und ein Kombi, stehen den Bürgerinnen und Bürgern auf zwei Stellplätzen am Bahnhof zum Ausleihen zur Verfügung. Möglich wurde dies durch eine Kooperation der Stadt mit der Stadtmobil Rhein-Neckar AG.

stadtmobil-Vorstand Miriam Caroli und Bürgermeister Christoph Glogger bei der Eröffnung der Station

CarSharing ist eine gute Ergänzung zu öffentlichen Verkehrsmitteln sowie zum Fahrrad und damit ein wichtiger Baustein für eine zukunftsfähige Mobilität in Bad Dürkheim. Mit der neuen CarSharing-Station will die Stadt Bad Dürkheim die Bürgerinnen und Bürger ermuntern, auf das eigene Fahrzeug oder zumindest auf den Zweitwagen zu verzichten und sich stattdessen für nachhaltige Alternativen wie den ÖPNV oder das Fahrrad zu entscheiden. Wer dann doch einmal ein Auto benötigt, kann gerne auf das neu geschaffene CarSharing-Angebot zurückgreifen.

So einfach funktioniert´s:
Anmelden...
Einmalig unter: www.stadtmobil.de anmelden.
Führerschein und Ausweis in der stadtmobil-Filiale in Mannheim oder im Bürgerbüro der Stadt Bad Dürkheim vorzeigen.
Zugriff auf alle Autos deutschlandweit von stadtmobil und Partnern erhalten.

Online buchen...
Gewünschtes Auto online unter www.stadtmobil.de, per Smartphone-App oder Telefon (0621 - 12 85 55 95) buchen.

Auto abholen...
Auto oder Tresor an der Station mit Ihrer stadtmobil-Zugangskarte öffnen und losfahren.

Fahren & zurückbringen...
Benzin ist im Preis enthalten, die Tankkarte liegt im Auto, tanken kann man bei Routex-/EUROShell Tankstellen (vor Ort: Agip Tankstelle, Weinstraße Nord 57, 67098 Bad Dürkheim; Aral Tankstelle, Mannheimer Str. 112, 67098 Bad Dürkheim).
Am Ende der gebuchten Zeit das Auto wieder an der Station abstellen.

In diesem Video können Sie sich noch einmal genau anschauen, wie das CarSharing funktioniert:

Lage der CarSharing-Station in Bad Dürkheim
Die Autos stehen auf dem Parkplatz zwischen Philipp-Fauth-Straße und Bahnhofsvorplatz. Die beiden reservierten Stellplätze sind mit Schildern gekennzeichnet.

Vorteile des CarSharings mit stadtmobil:
Einmal anmelden und mehr als 580 weitere Fahrzeuge in der Region nutzen.
Große Auswahl an Fahrzeugen in der Region nutzen: Kleinwagen bis Transporter.
Autos kurzfristig und zuverlässig buchbar.
Preiswerte Alternative zum eigenen Auto.
Vorteile für Inhaber von Jahres- oder Halbjahreskarten des VRN.

Pressemitteilungen:
CarSharing-Station in Bad Dürkheim eingeweiht
Verkehrsalternative auch in Corona-Zeiten
Die Rheinpfalz: CarSharing-Station am Bahnhof eingeweiht
Energieagentur RLP: Nutzung von CarSharing weniger riskant als ÖPNV

Ansprechpartner Adresse Öffnungszeiten
Frau Koch Telefon: 06322 / 935 - 212
E-Mail: klimaschutz@bad-duerkheim.de
Stadtverwaltung Bad Dürkheim
Mannheimer Straße 24
67098 Bad Dürkheim
Mo. - Fr.:
08.00 - 12.00 Uhr

Do. zusätzl.:
14.00 - 18.00 Uhr

Herr Wietschorke Telefon: 06322 / 935 - 230
E-Mail:
steffen.wietschorke@bad-duerkheim.de
Stadtverwaltung Bad Dürkheim
Mannheimer Straße 24
67098 Bad Dürkheim
Mo. - Fr.:
08.00 - 12.00 Uhr

Do. zusätzl.:
14.00 - 18.00 Uhr

 

 

"Zum Rohrig" gesperrt

Wegen der Abtrennung einer Wasserzuleitung muss die Straße „Zum Rohrig“ im Bad Dürkheimer Stadtteil Ungstein vom 9. bis voraussichtlich 10. März in Höhe der Hausnummer 6 voll gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über die Kirchstraße, Brunnengasse und Waldgasse.

Die Stadtverwaltung bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

am 14.02.2020 veröffentlicht

Sperrung "Im Röhrich"

Wegen der Verlegung einer Gaszuleitung muss die Straße „Im Röhrich“ im Bad Dürkheimer Stadtteil Grethen vom 2. bis voraussichtlich 13. März in Höhe der Hausnummer 7a voll gesperrt werden. Die Umleitung erfolgt über die Straße „Am Limburgberg“.

Die Stadtverwaltung bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

am 14.02.2020 veröffentlicht

Carsharing beschlossen

Die Einführung des Carsharings in Bad Dürkheim mit zunächst zwei Fahrzeugen ist beschlossen. Der Stadtrat stimmte am Dienstag dafür, nachdem zuvor bereits der Bauausschuss, der Haupt- und Finanzausschuss und der Klimabeirat empfohlen hatten, Carsharing schnellstmöglich auch in der Kurstadt möglich zu machen.

„Dies ist ein wichtiger Schritt zur Umsetzung unseres Mobilitätskonzeptes“, wies Bürgermeister Christoph Glogger hin. „Wir wollen, dass die Menschen über Alternativen zum Privat-PKW nachdenken“, erläuterte er. Carsharing sei eine gute Ergänzung zu öffentlichen Verkehrsmitteln sowie zum Fahrrad und damit ein wichtiger Baustein hin zu einer zukunftsfähigen Mobilität.

Die Verwaltung habe verschiedene Anbieter geprüft und schlage vor, sich für „Stadtmobil“ zu entscheiden. „Stadtmobil“ ist auch in einigen Nachbarstädten vertreten und kooperiert eng mit dem VRN (Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH). Geplant sei zunächst die Bereitstellung eines kleineren PKWs und eines Kombis, die am Bahnhof ihren Stellplatz erhalten sollen. Ca. 70.000 Euro müsse die Stadt als Anschubfinanzierung für vier Jahre bereitstellen, erhalte aber 90 Prozent der erzielten Fahrterlöse, während der Anbieter Unterhalt und Wartung der Fahrzeuge übernimmt. Perspektivisch wolle man gerne auch über Elektrofahrzeuge nachdenken, allerdings empfehle „Stadtmobil“ den Einstieg mit normalen Fahrzeugen, da diese erfahrungsgemäß besser angenommen würden. Zudem seien die Kosten für Elektrofahrzeuge doppelt so hoch.

Die Beschlussvorlage und weitere Informationen können im Bürgerinformationssystem unter https://ratsinfo.desvdue2.de/buergerinfo/vo0050.asp?__kvonr=2006016505aufgerufen werden.

am 13.02.2020 veröffentlicht

Ortsdurchfahrt Leistadt wegen Wasserrohrbruch gesperrt

Aufgrund eines Wasserrohrbruches muss die Ortsdurchfahrt Leistadt kurzfristig bis voraussichtlich morgen Abend, eventuell sogar bis Freitagabend, gesperrt werden.

Der Rohrbruch ereignete sich im Bereich der Hauptstraße 5-7. Eine Durchfahrt ist lediglich noch für Fahrzeuge mit einer Breite von maximal 2 Metern  möglich. Der Verkehr wird deshalb ab dem Kreisverkehr Leistadt über Kallstadt umgeleitet. Am Kreisel wurde eine Ersatzhaltestelle für den Busverkehr eingerichtet.

KMU-Energiekarawane mit Auftaktveranstaltung gestartet

Als Beitrag zum Schutz des Klimas und zum Erhalt der Umwelt hat die Stadt Bad Dürkheim im vergangenen Jahr unter Beteiligung der Bevölkerung und zahlreicher Akteure ein Klimaschutzkonzept erarbeitet, das Ende Oktober 2019 vom Stadtrat verabschiedet wurde. Mit einer Vielzahl von Maßnahmen soll erreicht werden, dass Bad Dürkheim ein lebenswerter Ort ist und dies auch in Zukunft bleibt.

„Ein Baustein dieses Klimaschutzkonzeptes ist die Energiekarawane“, erläuterte Thomas Giel, der Vorsitzende des städtischen Klimabeirates, in der vergangenen Woche bei der Auftaktveranstaltung der von der Stadt Bad Dürkheim und der Energieagentur Rheinland-Pfalz gemeinsam organisierten KMU-Energiekarawane (Anm: KMU = kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 249 Mitarbeitern, einem Jahresumsatz bis zu 50 Mio. Euro und einer Bilanzsumme von bis zu 43 Mio. Euro). Dabei wird kleinen und mittleren Unternehmen die Gelegenheit gegeben, kostenfrei einen Energiecheck durchführen und dadurch ihre Einsparpotentiale aufdecken zu lassen. Ob im Anschluss gegebenenfalls geeignete Maßnahmen zur effizienteren Nutzung von Energie eingeleitet werden, bleibt der jeweiligen Firma überlassen.

Bei der Auftaktveranstaltung in der Lagerhalle der Bad Dürkheimer Dachdeckerei Walther erläuterte der Energieberater Jonas Groschke, dass je nach Größe des Betriebes bis zu 2 Stunden Zeit für einen solchen Check benötigt werden. Für die Auftaktveranstaltung hatte er bereits im Vorfeld die erforderlichen Daten der Firma erfragt und berichtete, dass hier schon in den vergangenen Jahren sehr aufmerksam gehandelt worden sei. Dennoch konnte er einige wertvolle Tipps geben.

So hatte die Firma bereits im Jahr 2001 eine Photovoltaikanlage auf der Halle errichtet. Damals war es allerdings nur möglich, den Strom in das allgemeine Stromnetz einzuspeisen. Der Tipp des Fachmanns zum demnächst auslaufenden Vertrag mit dem Energieanbieter war, die mit der Anlage jährlich produzierten 20.000 kWh Strom künftig selbst zu nutzen und nicht direkt genutzte Strommengen zu speichern. Dann sei es auch möglich, Elektrogabelstapler, die die Firma in den nächsten Jahren gerne anschaffen möchte, mit diesem Strom zu betreiben.

Als kleinere Maßnahme sei der Austausch der vorhandenen Leuchtstoffröhren gegen wesentlich effizientere LED-Röhren denkbar. Die Beleuchtung sei in vielen Betrieben ein energierelevantes Thema.

Auch die Glasbausteine in der Seitenwand der mit einer Umluftstückholzheizung erwärmten Halle fielen dem Fachmann auf. Sie brächten zwar Licht in die Halle, würden aber mit einem schlechten U-Wert (Anm: das ist der Wärmedurchgangskoeffizient) unnötig Energie entweichen lassen.

Groschke empfahl zudem, die Zeiteinstellung der Heizung von Zeit zu Zeit zu überprüfen und die jeweiligen Einstellungen in einem Datenblatt festzuhalten. Allein durch die Bewusstmachung, welche Energie wann benötigt werde, lasse sich bis zu 10 Prozent einsparen.

Auch wenn die Firma in den Mitarbeiterduschen bereits Druckarmaturen installiert hat, damit kein unnötiges Wasser verschwendet wird, hatte der Fachmann noch den Tipp, die Duschköpfe gegen wassersparendere Modelle auszutauschen.

Abschließend überreichte der Energieberater ein Protokoll mit den wesentlichen Informationen des durchgeführten Energiechecks an die beiden Geschäftsführer Petra Dick-Walther und Ralf Walther. Grundsätzlich enthalte ein solches auch Hinweise auf vorhandene Förderprogramme.

Peter Zentner von der Energieagentur Rheinland-Pfalz hob hervor, dass es in Deutschland eine gute Förderlandschaft gebe, das Thema sei aber sehr komplex. Unterstützung könnten sich interessierte Firmen über die Energieagentur bzw. die Energieberater einholen, dies ginge allerdings über die Energiekarawane hinaus. Thomas Giel ergänzte, dass in diesem Bereich auch der künftige Klimaschutzmanager der Stadt Bad Dürkheim ein guter Ansprechpartner sei.

Petra Müller vom Fachbereich Bauen der Stadt Bad Dürkheim wies darauf hin, dass über die Einsparmöglichkeiten einzelner Betriebe hinaus weitere Potenziale durch Zusammenarbeit und Kooperation mehrerer Betriebe in engerem räumlichen Umfeld denkbar seien. Deshalb wolle die Stadt im Anschluss an die Energiekarawane mit dem Gruppenberatungsprozess „EnergieProFit“ im Gewerbegebiet Bruch Bedarf und Möglichkeiten für die Schaffung und die Nutzung einer gemeinsamen betrieblichen Infrastruktur, z.B. in den Bereichen der Abwärmenutzung, der Nahwärme, der ÖPNV-Anbindung, dem Carsharing, dem Carpooling, der kollektiven Nutzung von Photovoltaikanlagen, der Solarthermie und anderer Energieeffizienzmaßnahmen ermitteln. Darauf aufbauend wolle man im nächsten Schritt ein energetisches Quartierskonzept erarbeiten.

Die Energiekarawane geht noch bis zum 15. März. An einer Teilnahme interessierte kleine und mittlere Unternehmen können sich unter klimaschutz@bad-duerkheim.de oder telefonisch unter 06322 935212 melden.

 Auftakt der KMU-Energiekarawane

v.l.n.r.: Peter Zentner (Energieagentur Rheinland-Pfalz), Ralf Walther (Geschäftsführer Dachdeckerei Walther), Thomas Giel (Vorsitzender des Klimabeirates), Petra Dick-Walther (Geschäftsführerin der Dachdeckerei Walther), Natalia Koch (Stadt Bad Dürkheim) und Energieberater Jonas Groschke (New Engineering) vor der Lagerhalle, auf deren Dach seit vielen Jahren eine Photovoltaikanlage installiert ist.

 

am 11.02.2020 veröffentlicht

Öffnungszeiten am Fastnachtsdienstag

Am Fastnachtsdienstag, 25. Februar 2020 ist die Stadtverwaltung Bad Dürkheim einschließlich Bürgerbüro bis 12 Uhr geöffnet. Auch die Stadtwerke Bad Dürkheim haben bis 12 Uhr geöffnet, während die Tourist Information in der Kurbrunnenstraße 14 bereits um 11 Uhr schließt.

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