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Presse News

Die Verkehrsinsel im Bruch

Hier darf es wachsen! Die Verkehrsinsel im Bruch.

Insektenfreundliche Stauden auf der Gutleutstraße

Insektenfreundliche Stauden auf der Gutleutstraße

Insektenfreundliche Wiesenpflege

Insektenfreundliche Wiesenpflege

Die Wiese darf nicht gedüngt werden. Je magerer die Wiese, desto blütenreicher wird sie. Das Schnittgut muss stets entfernt werden. Sie können auf Ihrer Wiese auch frisches duftendes Heu für die Kaninchen oder Pferde herstellen oder das gemähte Gras kompostieren und im Nutzgarten verwenden. 
Eine erste Mahd ist für Mitte/Ende Juli anzustreben, sie sollte allgemein wie in der alten Landwirtschaft zum Ende der Hauptblüte erfolgen.
Der zweite Schnitt erfolgt frühestens sechs bis acht Wochen nach dem ersten Schnitt, also bei uns im September. 
Eine Mahd im Mosaik oder in Streifen ist sehr förderlich für Insekten und Vögel, man kann auch auf 1/3 bis 1/2 einer Fläche die erste Mahd auslassen und bei der zweiten Mahd mitmähen, oder 50% entweder nur beim ersten Mal oder nur beim 2. Mal mähen.
Kleine Säume können auch bis in den Winter oder über den Winter ungemäht bleiben, um den Insekten eine Überwinterungsmöglichkeit zu bieten.

 

Bad Dürkheim insektenfreundlich

Viele Kommunen Deutschlands haben es sich zum Ziel gesetzt, die biologische Vielfalt vor Ort zu stärken. Diesen Trend unterstützt unsere Kommune sehr gerne. Die Forschungen haben gezeigt, dass die Gesamtbiomasse der Fluginsekten in weiten Teilen Deutschlands um 76% zurückgegangen ist. Es ist also höchste Zeit tätig zu werden. 
Es soll an den Straßen und auf den Grünflächen Bad Dürkheims mehr Platz und Nahrung für die Bienen, Schmetterlinge und die anderen Tiere geschaffen werden. Einiges wurde schon gemacht. Durch viele Bäume ist unsere Stadt sehr grün, außerdem bietet unser wunderschöner Kurpark mit der freigelegten Isenach eine Zuflucht für viele Tiere. Immer mehr Flächen werden natürlich gestaltet mit ungefüllten Stauden, so wie das Straßenbegleitgrün an dem südlichen Teil der Gutleutstraße. Oder wie auf der Verkehrsinsel im Bruch; dort wird seltener gemäht, damit mehr Tiere Unterschlupf und Nahrung finden können. Zudem können sich durch die Umstellung der Pflege dort nach und nach andere Pflanzen ansiedeln. Auch in den Wechselflorbeeten der Stadt wurde darauf geachtet, dass insektenfreundliche Pflanzen ausgewählt wurden. Dieses Jahr waren zum Beispiel Verbenen, Zinnien, Bidens, Schmuckkörbchen, Lantanen, Salvien, Sonnenhut, Ringelblume dabei. Das werden wir auch so beibehalten und auch in den Blumenkübeln werden nächstes Jahr möglichst insektenfreundliche Pflanzen eingesetzt.

insektenfreundliche Stauden an der Gutleutstraße

die Verkehrsinsel im Bruch

insektenfreundliche Stauden auf dem Amtsplatz

Insektenfreundliches Gärtnern

Die Stadt Bad Dürkheim möchte die aktiven Bürger unterstützen, die etwas für die Natur in eigenem Garten tun. Es soll überall wieder summen, brummen, krabbeln und flattern. Hier können Sie Tipps für einen insektenfreundlichen Garten finden.

Ab jetzt geht der Wettbewerb der insektenfreundlichsten Gärten los. Wir wollen auch die Leute auszeichnen, die keinen eigenen Garten haben, dafür aber einen Balkon insektenfreundlich gestalten. Hier geht es zu dem Wettbewerb insektenfreundlicher Garten und Balkon.

Beispiele der insektenfreundlichen Pflanzen

Insektenfreundliche Stauden auf der Gutleutstraße

Insektenfreundliche Stauden auf der Gutleutstraße

 

 

 

Garten insektenfreundlich

Tipps für einen Insektenfreundlichen Garten

Gärtnern ohne Gifte
Pestizide schädlich nicht nur für die sogenannte „Schädlinge“, sondern auch für alle Insekten. Besonders gesund sind sie auch für die Menschen nicht. Lassen Sie doch die Läuse und Raupen leben. Schließlich sind die Blattläuse Futter für die Marienkäfer und aus den Raupen werden irgendwann wunderschöne Schmetterlinge.
Wilde Ecken
Es ist ein schönes Experiment, eine wilde Ecke im Garten einfach stehen zu lassen und schauen, was dort sich entwickelt. Egal, ob Brennnesseln, Klee oder Brombeeren sich dort ansiedeln, für die Insekten ist das ein Paradies.
Frühblüher
Frühblüher, wie Schneeglöckchen, Krokusse oder Narzissen, sind für viele früh fliegende Insekten überlebensnotwendig. Außerdem sind die ersten Frühlingsblumen eine Augenweide. Denken Sie daran, mit gefüllten Blüten können Insekten nicht viel anfangen. 
Wiese anlegen
Zumindest ein Teil der Rasenfläche kann durch einen bunten Teppich der Wiesenblumen ersetzt werden. Die farbenfrohen Hingucker sind einfach anzulegen und erfreuen ihre Besitzer über einen langen Zeitraum.
Lebensraum für die Insekten
Insektenhotel, Altholzhaufen, Trockenmauer, Steinhaufen, Teil der Vertrockneten Stauden im Herbst stehen lassen, das sind alles die Möglichkeiten den Insekten mit dem Wohnraum zu helfen. Sie können dabei sehr kreativ werden und beobachten, welche Wohnräume besser angenommen werden. Sogar ein Haufen Falllaub kann für Insekten zu einem warmen Überwinterungsquartier werden.
Wasser für die Insekten
Ein Teich oder eine kleine Trinkstelle können viele Tiere in Ihren Garten locken. Achten Sie darauf, dass die Trinkstelle oder Teich einen flachen Zugang hat, damit die Tiere dort nicht ertrinken.
Ungefüllte und Nektarreiche Blüten auswählen
So heiß geliebte Hortensien, Geranien und Petunien sind für die meisten Insekten wertlos. Die wunderschönen gefüllte Rosen und Dahlien locken keine Insekten in Ihren Garten. Dafür sind die meisten Küchenkräuter ein wahrer Segen für die Brummer, natürlich, wenn Sie bei Ihnen zur Blüte kommen dürfen.

STADTRADELN - Ein toller Erfolg

Das STADTRADELN Bad Dürkheim ist am Dienstag der vergangenen Woche zu Ende gegangen. In dem dreiwöchigen Aktionszeitraum vom 14. August bis 3. September haben die Radler aus Bad Dürkheim gemeinsam 136.433 Kilometer erradelt und damit mehr als drei Erdumrundungen absolviert. Dies entspricht einer Einsparung von 19.374 Tonnen CO2.

Bei der Abschlussveranstaltung am vergangenen Mittwoch wurde die Leistung der beteiligten Teams und Teilnehmer gewürdigt und die Gewinner mit Preisen und Urkunden ausgezeichnet. „Das ist eine tolle Gemeinschaftsleistung für das Klima und ein positives Zeichen für die nachhaltige Entwicklung der Mobilität in unserer Stadt!“, zeigte sich Bürgermeister Christoph Glogger begeistert über das Ergebnis. „Ich freue mich, dass gleich bei der ersten Teilnahme am STADTRADELN so viele Menschen aus Bad Dürkheim mitgemacht haben und damit gezeigt haben, wie wichtig ihnen Klimaschutz, Radverkehrsförderung und letztendlich auch mehr Lebensqualität sind“, sah Glogger eine Bestätigung für das erst kürzlich beschlossene Mobilitätskonzept und das derzeit in Vorbereitung befindliche Klimaschutzkonzept der Stadt.

Über 60 Teams waren angetreten. In die Wertung kamen 47 Teams, da laut den STADTRADELN-Regeln ein Team aus mindestens zwei Personen bestehen muss. Alle, die sich am Ende der Nachtragefrist in einem Einzelteam befunden haben, sind deshalb in der Wertung automatisch in das offene Team der Stadt gerutscht.

Das Team Pfälzer Land e.V. zeigte mit 24.018 erradelten Kilometern (40 Radelnde, 3.411 kg CO2-Ersparnis) die beste Mannschaftsleistung und durfte sich über eine Goldene Urkunde und 100 Worschtmark freuen.

Das Team des Werner-Heisenberg-Gymnasiums, mit 104 Radelnden zugleich das am stärksten besetzte Team, belegte mit 17.070 Kilometern (2.424 kg CO2-Ersparnis) den zweiten Platz und erhielt neben der Silber-Urkunde für jedes Teammitglied eine Eintrittskarte für das Salinarium.

Das Team der Lebenshilfe Bad Dürkheim e.V. erreichte mit 10.043 Kilometern (33 Teilnehmer, 1.426 kg CO2-Ersparnis) den dritten Platz und wurde mit einer Bronze-Urkunde und 50 Worschtmark ausgezeichnet.

Die weiteren mit einem Preis dotierten Platzierungen (jedes dieser Teams erhält 25 Worschtmark):

  4. Platz:       LC Bad Dürkheim 9.660 Kilometer (36 Radler, 1.372 kg CO2-Ersparnis)

  5. Platz:       Offenes Team Bad Dürkheim 8.270 Kilometer (42 Radler, 1.174 kg CO2-Ersparnis)

  6. Platz:       Bündnis 90 / Die Grünen 7.216 Kilometer (31 Radler, 1.025 kg CO2-Ersparnis)

  7. Platz:       Leistadter Berghechler 7.019 Kilometer (33 Radler, 997 kg CO2-Ersparnis)

  8. Platz:       Stadtverwaltung Bad Dürkheim 5.886 Kilometer (36 Radler, 836 kg CO2-Ersparnis)

  9. Platz:       Evangelisches Krankenhaus Bad Dürkheim 4.382 Kilometer (24 Radler, 622 kg CO2-Ersparnis)

10. Platz:       Team Sparkasse Rhein-Haardt – Landkreis Bad Dürkheim 3.525 Kilometer (18 Radler, 501 kg CO2-Ersparnis)

Die beste pro-Kopf-Leistung zeigte das Team Die "Anilinradler" mit 662 Kilometern pro Teammitglied, was mit 20 Worschtmark belohnt wird.

Alle Team-Platzierungen können unter www.stadtradeln.de/bad-duerkheim eingesehen werden. 

Teamsieger STADTRADELN 2019Bürgermeister Christoph Glogger (5.v.l.) mit Vertretern der drei besten Teams: Werner-Heisenberg-Gymnasium, Team Pfälzer Land e.V. und Lebenshilfe Bad Dürkheim e.V. (v.l.n.r.)

„Manche der insgesamt 614 aktiven Radler haben auch gleich ein beachtliches sportliches Engagement an den Tag gelegt“, stellte Bürgermeister Glogger fest. Insgesamt 16 Fahrer hatten die 1000-Kilometer-Marke geknackt, die 10 Besten wurden geehrt.

So belegte Hartmuth Hager vom Team Pfälzer Land e.V. mit 2.352 Kilometern (334 kg CO2-Ersparnis) Platz 1 in der Einzelwertung und konnte sich über die Gold-Urkunde, drei Flaschen Wein und 15 Worschtmark freuen.

Roland Jochem vom LC Bad Dürkheim erfuhr insgesamt 2.003 Kilometer (284,4 kg CO2-Ersparnis) und damit den mit einer silbernen Urkunde, 2 Flaschen Wein und 15 Worschtmark dotierten 2. Platz.

Der 3. Platz ging an Stefan Siragusano vom Team Pfälzer Land e.V. mit 1.854 Kilometern (263,3 kg CO2-Ersparnis). Er erhiellt die Bronze-Urkunde sowie eine Flasche Wein und 15 Worschtmark.

Die weiteren Platzierten (jeder von ihnen erhielt 15 Worschtmark):

  4. Platz:       Joshua Gohl, Team Pfälzer Land e.V., 1.795 km (254,9 kg CO2-Ersparnis)

  5. Platz:       Henning Schneehage, LC Bad Dürkheim, 1.330 km (188,9 kg CO2-Ersparnis)

  6. Platz:       Marion Gehlken, 50+ Biker, 1.280 km (181,8 kg CO2-Ersparnis)

  7. Platz:       Frederik Wernicke, Team Pfälzer Land, 1.253 km (177,9 kg CO2-Ersparnis)

  8. Platz:       Jürgen Genuit, Lebenshilfe Bad Dürkheim e.V., 1.188 km (168,8 kg CO2-Ersparnis)

  9. Platz:       Mario Kelterborn, Team Pfälzer Land e.V., 1.124 km (159,6 kg CO2-Ersparnis)

10. Platz:       Franz Walter Mappes, Team Stadtanzeiger, 1.107 km (157,2 kg CO2-Ersparnis)

Als ältester Teilnehmer wurde der 80-jährige Hartwig Bolz ausgezeichnet, die Ehrung als jüngste Radfahrerin wurde der erst siebenjährigen Lara Weis zuteil. Beide erhielten jeweils 20 Worschtmark.

Über ein Wurstmarkt-Dubbeglas konnten sich zudem die 200 fleißigsten Radler freuen (alle die 219 und mehr Kilometer gefahren sind). Und alle Teilnehmer erhielten eine Urkunde sowie eine exklusive Tragetasche mit dem Logo „Bad Dürkheim nachhaltig mobil“. Gewinner der Aktion sind schließlich alle, denn jeder Kilometer, der mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zurückgelegt wird, erspart der Umwelt 142 g CO2 (lt. Angabe des Umweltbundesamtes) und trägt zu weniger Verkehrsbelastungen, weniger Abgasen und weniger Lärm bei.

Wer bei der Abschluss-Veranstaltung am Mittwoch nicht dabei war, kann seine Auszeichnung noch bis zum 30. September bei der Stadtverwaltung, Zimmer 220 (Frau Koksharova) abholen. 

Einzelsieger STADTRADELN 2019
Fünf der besten zehn Radler nahmen ihre Auszeichnungen persönlich entgegen: (v.l.n.r.) Joshua Gohl (4.), Frederik Wernicke (7.) Hartmuth Hager (1.) Mario Kelterborn (9.) und Franz Walter Mappes (10.) mit Bürgermeister Christoph Glogger.

Stadt Bad Dürkheim erhält Wanderpokal

Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld zog bei der Abschlussveranstaltung des STADTRADELNS der Stadt Bad Dürkheim eine überaus positive Bilanz für den gesamten Kreis Bad Dürkheim. Rund 1.800 Radelnde, 163 Teams, fast 400.000 Kilometer im Landkreis: das sei schier überwältigend. „Natürlich haben wir gehofft, dass sich viele Bürgerinnen und Bürger beteiligen. Aber dass die Aktion gleich beim ersten Mal, wenn wir dabei sind, so einschlägt, damit haben wir nicht gerechnet.“

390.553 Kilometer seien kreisweit zusammengekommen. „Ein Spitzenwert“, freute sich Ihlenfeld. „Wir liegen damit in Rheinland-Pfalz bisher auf Platz 1, vor Mainz und Trier. Und bundesweit sind wir unter den Newcomern auf Platz 2.“

Und dann gab es noch einen tollen Anlass für alle Anwesenden zum Jubeln: Denn die Stadt Bad Dürkheim wurde mit 7,38 geradelten Kilometern pro Einwohner als radaktivste Kommune im Kreis ausgezeichnet. Christoph Glogger nahm den hierfür kreierten Wanderpokal der Energieagentur Rheinland-Pfalz, Regionalbüro Mittelhaardt & Südpfalz aus den Händen des Landrats und der beiden Energieagentur-Mitarbeiter Isa Scholtissek und Nick Stowasser entgegen.

„136.433 Kilometer haben die Dürkheimer geschafft. Wir haben uns entschieden, für die Wertung die Kilometer pro Einwohner umzulegen, um einen Vergleich zwischen den großen und kleinen Kommunen im Landkreis zu ermöglichen. Aber auch nach absoluten Zahlen liegt Bad Dürkheim vorne“, erläuterte Ihlenfeld.

Im gesamten Kreis wurden 2,94 Kilometer pro Einwohner erradelt und damit 55 Tonnen CO2 eingespart. Die drei besten Teams im Kreis sind identisch mit den Teamsiegern der Stadt Bad Dürkheim. Das Werner-Heisenberg-Gymnasium habe gute Chancen, auch einen der Preise für die besten Schulen abzuräumen, die die Sparkasse Rhein-Haardt im Landkreis Bad Dürkheim sowie den Städten Neustadt und Frankenthal auslobt.

Bad Dürkheim erhält Wanderpokal
Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld (l.), Isa Scholtissek und Nick Stowasser (r.) (beide Energieagentur) überreichten den Wanderpokal für die Stadt Bad Dürkheim an Bürgermeister Christoph Glogger.

Leistung der STADTRADELN-Stars gewürdigt

Ehrung der STADTRADELN-Stars
Ein großes Lob sprach der Landrat auch den STADTRADELN-Stars des Landkreises Bad Dürkheim aus: Die Bürgermeister Klaus Wagner (Grünstadt, 2.v.l.), Christoph Glogger (Bad Dürkheim, r.), Peter Lubenau (Deidesheim, war wegen einer zeitgleich stattfindenden Veranstaltung in Deisdesheim nicht anwesend) und Torsten Bechtel (Wachenheim, 2.v.r.) hätten drei Wochen lang so weit wie möglich auf das Auto verzichtet und kräftig in die Pedale getreten. Klaus Wagner habe mit seinen 1.020 erradelten Kilometern gar Platz 24 im bundesweiten Ranking der STADTRADELN-Stars erreicht. Zur Belohnung für dieses Mitradeln unter „verschäften Bedingungen“ überreichte Ihlenfeld den Stadtchefs jeweils ein Präsent.

Dabei wies Ihlenfeld auf einen weiteren Topwert hin, den der Landkreis verbuchen könne: 136 Parlamentarier, also Abgeordnete aus Orts- und Verbandsgemeinderäten sowie dem Kreistag, seien beim STADTRADELN im Kreis dabei gewesen. „Durch die Teilnahme merken die Verantwortlichen vor Ort selbst, wo es möglicherweise noch bei Radwegen klemmt und was noch für den Radverkehr getan werden kann. Daher bin ich der Meinung, dass das STADTRADELN nicht nur kurzfristig, sondern auch langfristig positive Effekte auf den Radverkehr bei uns haben wird“, so der Landrat. Es sei nun wichtig, den Schwung vom STADTRADELN mitzunehmen, auch weiter mit dem Rad aktiv zu sein und am Thema Radverkehr insgesamt zu arbeiten.

„Wir können alle stolz auf uns sein. Und darum steht auch schon fest: Nächstes Jahr sind wir wieder mit dabei,“ stellte er in Aussicht.

am 13.09.2019 veröffentlicht

Feiern mit Freunden - Partnerstädtedelegationen zu Gast

Partnerstädtetreffen Wurstmarkt 2019

„Der Wurstmarkt ist ein internationales Fest“, hatte Bürgermeister Christoph Glogger bereits bei der Begrüßung der diesjährigen Wurstmarkt-Ehrengäste im Festzelt am Freitagabend betont. Und so ist es kein Wunder, dass seit vielen Jahren auch die Partnerstädte an der Eröffnung teilnehmen und sich am ersten Wurstmarktsamstag zum Austausch treffen. In diesem Jahr war eine Delegation aus Kluczbork bereits Anfang der Woche zu Gesprächen mit der Stadtverwaltung angereist. Die englische Partnerstadt Wells kam mit einer Delegation zur Eröffnung und die beiden deutschen Partnerstädte Kempten und Bad Berka gehörten ebenfalls zu den Gästen am ersten Wurstmarktwochenende. Nicht vertreten war diesmal die französische Partnerstadt Paray-le-Monial.

Am Samstagvormittag stand zunächst eine Führung im Traditionsweingut Fitz-Ritter, der ältesten Sektkellerei in der Pfalz, auf dem Programm. Neben vielem Wissenwertem rund um die Wein- und Sektherstellung wurde den Gästen auch die Geschichte von Johannes Fitz, genannt der „Rote Fitz“ vorgestellt, der im Jahr 1832 als Mitorganisator des Hambacher Festes für Meinungs- und Pressefreiheit eingetreten war. Anschließend traf man sich zum offiziellen Empfang im Kurpark-Hotel, wo die Delegationen gemeinsam das Mittagessen einnahmen.

„Herzlich Willkommen, es ist wunderbar, dass wir unsere europäischen Freundschaften hier auf dem Wurstmarkt pflegen und es ist wichtiger denn je!“ so der Bürgermeister zur Begrüßung. „Es ist großartig, dass so viele Freundschaften entstanden sind“, zeigte sich Glogger begeistert und fügte hinzu, dass diese Freundschaften schon fast zu selbstverständlich seien. Die junge Generation habe heute das Gefühl, es gebe keine Grenzen in Europa. So sei es sehr schade, dass es immer wieder Menschen, Politiker und Parteien gebe, die die Idee von Europa zur Seite schieben und sich kleine Nationalstaaten wünschen. „Wir können die Globalisierung und die damit zusammenhängenden Entwicklungen nicht zurückdrehen. Es ist am besten, wenn wir ein gutes Miteinander pflegen“, rief er dazu auf, die Freundschaften auch in Zukunft weiter zu pflegen. Sein Dank galt all jenen, die sich in den vergangenen Jahren für die Städtepartnerschaften eingesetzt hatten und den Partnerstädten für die schönen gemeinsamen Erlebnisse.

John North (Wells, l.) und Bürgermeister Christoph GloggerDer ehemalige Bürgermeister von Wells, John North, der in Vertretung des amtierenden Bürgermeisters mit einer kleinen Delegation gekommen war, stimmte Glogger zu und meinte: „Wir können viel voneinander lernen. Deshalb ist es sehr wichtig, dass wir unsere Freundschaften pflegen und neue Verbindungen aufbauen.“ Wells und Bad Dürkheim seien seit 36 Jahren befreundet und es gebe viele Ähnlichkeiten zwischen den Städten. „Durch eine solche Partnerschaft werden Grenzen überwunden“, hob er hervor.

Oberbürgermeister Thomas Kiechle (Kempten, r.) mit Bürgermeister Christoph Glogger und seiner Frau Vera

Oberbürgermeister Thomas Kiechle aus Kempten ging auf die Geschichte ein. Im Allgäu seien bereits im Jahr 1525 Freiheitsrechte formuliert worden. In der Pfalz sei es das Jahr 1832, in dem die Menschen für ihre Freiheit eintraten. Er habe in diesem Jahr auch Sopron besucht, wo vor 30 Jahren die Menschen den Weg in die Freiheit gefunden haben. Im Jahr 2019 könne man feststellen: „Es braucht Generationen, bis der Weg in Einheit und Freiheit gegangen ist.“ Heute könne man in Dankbarkeit zurück und in Zuversicht vorausblicken. Dabei solle man sich aber darüber bewusst sein, dass diese Errungenschaften zerbrechlich seien und in kürzester Zeit zunichtegemacht werden können, appellierte er an die Verantwortung der heutigen Generationen, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. 

Bürgermeister Michael Jahn (Bad Berka, l.)mit Bürgermeister Christoph GloggerAuch Michael Jahn, amtierender Bürgermeister aus der Partnerstadt Bad Berka, zeigte sich davon überzeugt, dass es nur gemeinsam gehe. „Vor 30 Jahren haben wir eine friedliche Revolution erlebt, die das Europa, in dem wir leben, stark verändert hat“, erinnerte er an die Maueröffnung 1989. „Europa ist wichtig für uns alle und die Welt ist wichtig für uns alle. Wir müssen darum kämpfen, dass wir das geeinte Europa auch in Zukunft behalten“, lautete sein Appell, den gemeinsamen Weg weiter zu beschreiten.

Dariusz Morawiec ( l.) und Grzegorz Blazewski (r., beide Kluczbork) mit Bürgermeister Christoph GloggerDariusz Morawiec, der zweite Beigeordnete von Kluczbork, der die polnische Delegation anführte, freute sich, dass so viel vom gemeinsamen Europa gesprochen worden sei. Es sei sehr wichtig, dass alle Menschen, unabhängig von der Politik, verstehen, was ein vereintes Europa bedeute. Er bedankte sich für die wunderbaren Arbeitsgespräche, die man im Vorfeld des Wurstmarktes geführt habe. Aus seiner Sicht gebe es nur ein Wort, das seine Gefühle passend zum Ausdruck bringen, „Wahnsinn“ (positiv gemeint). „Ich hoffe sehr, dass wir diese gute Freundschaft fortsetzen können und dass es unserem gemeinsamen Europa immer besser geht“, so sein Wunsch.

 

 

Abschluss beim Radlerstammtisch

Das STADTRADELN Bad Dürkheim endete am Dienstag der vergangenen Woche. Während der dreiwöchigen Aktionszeit vom 14. August bis 3.September waren die Radler eingeladen, sich beim täglich morgens am Salinencafé stattfindenden Radlerstammtisch zu treffen und sich dort vielleicht sogar gemeinsam auf die nächste Tour einzustimmen.

Beim Abschluss-Radlerstammtisch am vergangenen Mittwoch nutzte Bürgermeister Christoph Glogger die Gelegenheit, sich mit einer kleinen Runde von anwesenden STADTRADELN-Teilnehmern über die bei der Aktion gemachten Erfahrungen auszutauschen. Dabei sprach er mit ihnen auch über einige vorgetragene Verbesserungsvorschläge für das Radwegenetz. Nachgedacht wurde zudem über die Einrichtung eines einmal im Monat stattfindenden Radlerstammtisches über den Aktionszeitraum hinaus. „Es hat allen viel Spaß gemacht“, meinte ein Vertreter des Laufclubs Bad Dürkheim. Und eine weitere Teilnehmerin bestätigte, dass die beim STADTRADELN gemachten Erfahrungen sie bestärkt haben, künftig mehr Fahrten mit dem Rad zu absolvieren.

Der Bürgermeister war bei der Aktion unter verschärften Bedingungen als „STADTRADELN-Star“ angetreten und musste dadurch im Gegensatz zu den anderen STADTRADLERN ganz auf das Autofahren verzichten. So sei er durchgängig jeden Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit gefahren, berichtete er der Runde.

am 09.09.2019 veröffentlicht

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