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Stellungnahme Weinbauverein

STELLUNGNAHME 

DES WEINBAUVEREINS 

Die anliegenden Winzer haben bereits frühzeitig auf die Gefahr von Spätfrösten hingewiesen und die Projektidee kritisch mit den Projektentwicklern diskutiert. Deshalb wurde das Gutachten von iMA Richter und Röckle (siehe unten) zusätzlich von Sachverständigen der Landwirtschaftskammer geprüft.

Im Ergebnis „befürwortet“ die Winzerschaft zwar mehrheitlich „grundsätzlich ein Hotelprojekt“. Der derzeitige Planungsstand des vorgestellten Projektes „Weinhotel“ wird von den betroffenen Winzern jedoch wegen „nicht ausgeräumter Bedenken hinsichtlich Spätfrostschäden“ abgelehnt. Auch die Sachverständigen der Landwirtschaftskammer halten noch nicht alle Bedenken für ausgeräumt. Ein geschätztes Drittel der mit diskutierenden Bewirtschafter lehnt das Projekt deshalb ab.

Nach Abstimmung mit den Sachverständigen können sich knapp zwei Drittel der an der Diskussion beteiligten Winzer unter Berücksichtigung folgender Aspekte ein Hotelprojekt am Standort vorstellen:

  • Modifizierung des Baukörpers, um einen Kaltluftabfluss durch Unterbrechung der riegelartigen Bebauung zu ermöglichen.
  • Freihaltung des Umfeldes von Hecken, Baumbewuchs oder ähnlichen Elementen mit Sperrfunktion.
  • Technische Schutzvorkehrung zur Abwendung von verbleibenden Frostrisiken im weinbaulich genutzten Umfeld.

In Gesprächen zwischen Winzerschaft, Projektentwicklern und Stadtverwaltung wurden für alle drei Punkte Lösungsmöglichkeiten erörtert, die in der weiteren Planung ausgearbeitet werden. Die Stadt sieht sich verpflichtet, vor einer möglichen Umsetzung für eine verbindliche Verabredung mit Winzerschaft und Projektentwicklern zu sorgen.

Die komplette Stellungnahme der Winzerschaft finden Sie hier.