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Stadtrat beschließt Küchenkonzept für Kitas und Grundschulen
In seiner letzten Sitzung des Jahres hat der Stadtrat der Stadt Bad Dürkheim dem Küchenkonzept zur Umsetzung des städtischen Verpflegungskonzeptes für Kindertagesstätten und Grundschulen zugestimmt. Ziel des Konzeptes ist es, die Essensversorgung der Kinder langfristig zentral und eigenständig durch die Stadt sicherzustellen und auf die steigenden Anforderungen des Kita-Gesetzes und des Ganztagsförderungsgesetzes vorzubereiten.
Derzeit werden täglich rund 696 Mahlzeiten in städtischen Küchen zubereitet, hinzu kommen 198 Mahlzeiten durch externe Caterer. Mit dem neuen Konzept soll die Zahl der täglich benötigten Mahlzeiten bis zum Kita- und Schuljahr 2029/30 auf etwa 1.615 steigen – vollständig aus städtischen Küchen. Damit reagiert die Stadt auf die gesetzlich vorgeschriebene tägliche achtstündige Betreuung inklusive Mittagessen.
Die Versorgung erfolgt künftig an fünf zentralen Standorten: Hort Grethen, Valentin-Ostertag-Schule, Haus für Kinder, Kita Isenach und Kita Schatzkiste. Der bisherige Standort Hort Mitte wird künftig vom Haus für Kinder beliefert. Die Speisen werden für die belieferten Einrichtungen nach dem Cook-&-Chill-Verfahren hergestellt: Sie werden vorproduziert, rasch auf unter drei Grad Celsius heruntergekühlt und in den Einrichtungen wieder aufgewärmt. Vor Ort kommen moderne Aufbereitungsgeräte wie Konvektomaten zum Einsatz.
Ein einheitlicher Speiseplan sorgt für Konsistenz und optimiert den Einkauf. Die Planung orientiert sich an den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) und berücksichtigt saisonale Produkte, wie zum Beispiel Spargel. Gleichzeitig sollen bereits vorbereitete Lebensmittel, wie geschälte Kartoffeln oder geputzte Rohkost, zum Einsatz kommen, um die Abläufe in den Einrichtungen vor Ort zu erleichtern.
„Mit dem Küchenkonzept schaffen wir eine zuverlässige, qualitativ hochwertige und zukunftssichere Versorgung für unsere Kinder. Es ist eine Investition in Bildung, Gesundheit und Chancengleichheit“, erklärte Sozialdezernentin Angela Strobel.
Für die Umsetzung werden die erforderlichen Haushaltsmittel fortlaufend eingeplant und zusätzliche Stellen geschaffen. Während die Kita-Verpflegung durch Zuschüsse des Kreises unterstützt wird, tragen die Grundschulen die Kosten selbst, sollte sich die gesetzliche Finanzierungslage nicht ändern.
Mit dem Stadtratsbeschluss ist der Weg frei für die schrittweise Umsetzung des Konzeptes in den kommenden Jahren. Die Stadt investiert dabei sowohl in die Infrastruktur und Ausstattung der Küchen als auch in qualifiziertes Personal, um eine reibungslose, nachhaltige und kindgerechte Versorgung zu gewährleisten.

