- Rathaus & Bürgerservice
- Stadtspitze & Gremien
- Service
- Verwaltung
- Aktuelles
- Finanzen & Steuern
- Wirtschaft & Gewerbe
- Bauen & Wohnen
- Stadtentwicklung
- Bestattungen & Friedhöfe
- Standesamt
- Sicherheit & Ordnung
- Lokales & Soziales
- Nachhaltigkeit & Umwelt
- Klimaschutz
- Carsharing
- Natur & Umwelt
- Agenda 21
- Fairtrade-Stadt
- Gesundheit
- Bildung
- Kinder & Jugendliche
- Senioren
- Partner & Vereine
- Einkaufen
- Ortsteile
- Neujahrsempfang
- Gestaltungslinie Bad Dürkheim
- AK Handicap
- Nachhaltigkeit & Umwelt
- Kultur & Tourismus
- Veranstaltungen & Feste
- Sehen & Erleben
- Wandern & Walken
- Radfahren & Biken
- Unterkünfte & Service
- Wein & Genuss
- Kur & Wellness
- Barrierefrei & Nachhaltig
- Einkaufen & Genießen
- Pfalz & Weinstraße
78. VR Bank-Schlarb-Konzert: Nachwuchsmusikerinnen und -musiker begeistern im Dürkheimer Haus
Am Sonntag, 11. Januar, verwandelte sich das Dürkheimer Haus beim 78. VR Bank-Schlarb-Konzert erneut in eine Bühne für den musikalischen Nachwuchs. Preisträgerinnen und Preisträger des letztvergangenen Karel Kunc Musikwettbewerbs im Oktober 2025 präsentierten erneut ihr Können und nutzen das Konzert zugleich zur Vorbereitung auf den diesjährigen Wettbewerb „Jugend musiziert“. Die musikalischen Beiträge aus unterschiedlichen Epochen der Musikgeschichte – angefangen von barocker Klarheit über romantische Klangpoesie bis hin zu modernen, rhythmisch anspruchsvollen Werken – wurden in unterschiedlicher Instrumentalbesetzung von Solo-, Duo- und Triobeiträgen dargeboten.
Den Auftakt machte die achtjährige Pianisten Luise Gerken, die mit Werken von Bach, Clementi, Dvořák und Debussy ihre Vielseitigkeit zeigte. Ebenfalls überzeugend präsentierte sich die neunjährige Pianistin Amalia Isabel Sigl mit Stücken von Bach, Beethoven, Rebikov und Kullak. Kommunikativ und lebendig wurde es beim Klarinettentrio, bestehend aus Nick Fischer, Johanna Kaschub und Finja Waldorf (alle 11 Jahre alt) mit Gerhard Fischers Werk „Plaudereien auf der Parkbank“.
Als einziges Duo des Abends, welches Klavier vierhändig spielte, beeindruckten die Brüder Anton Richard (12) und Robert Rainer Surowy (13) mit Camille Saint-Saëns’ „Die Fossilien“ aus seinem „Karneval der Tiere“. Anschließend präsentierten sie solistische Klavier-Beiträge von Bach und Rachmaninoff, und Robert spielte dazu noch Carl Maria von Webers virtuoses „Concertino“ Es-Dur zusammen mit dem Klarinettisten David Hummel (13).
Nach der Pause kamen die älteren Musikerinnen und Musiker zum Zug: Während die Pianistin Lea Schweizer (14) mit Tschaikowskys „August“ aus „Die Jahreszeiten“ spätromantische Klangfarben aufleuchten ließ, führte Leonie Yuning Zhang (15) mit dem 3. Satz aus Beethovens Sonate op. 31/2 d-Moll („Der Sturm“) das Publikum zurück in die Wiener Klassik. Danach brachten Judith Schweizer (17) und Kenta Nishino (18) den orchestral anmutenden 1. Satz aus Eugène Ysaÿes Sonate a-Moll für zwei Violinen eindrucksvoll zu Gehör.
Den Abschluss bildete das Schlagwerk-Duo Marielena Riek (19) und Leonie Yuning Zhang (15), die sich zuvor als Pianistin Beethoven gewidmet hatte, mit „360“ von Gene Koshinski und Tim Broscious. Mit präzisem musikalischem und gestischem Zusammenspiel und mitreißenden Rhythmen sorgten die beiden für ein eindrucksvolles Finale.
Der seit 1985 jährlich durchgeführte Musikwettbewerb beweist sich auch in diesen Konzerten als verlässlicher Gradmesser für junge Musikerinnen und Musiker, die es verdienen, gefördert zu werden. Bad Dürkheim bietet ihnen eine Bühne.

