- Rathaus & Bürgerservice
- Stadtspitze & Gremien
- Service
- Verwaltung
- Aktuelles
- Finanzen & Steuern
- Wirtschaft & Gewerbe
- Bauen & Wohnen
- Stadtentwicklung
- Bestattungen & Friedhöfe
- Standesamt
- Sicherheit & Ordnung
- Lokales & Soziales
- Nachhaltigkeit & Umwelt
- Klimaschutz
- Carsharing
- Natur & Umwelt
- Agenda 21
- Fairtrade-Stadt
- Gesundheit
- Bildung
- Kinder & Jugendliche
- Senioren
- Partner & Vereine
- Einkaufen
- Ortsteile
- Neujahrsempfang
- Gestaltungslinie Bad Dürkheim
- AK Handicap
- Nachhaltigkeit & Umwelt
- Kultur & Tourismus
- Veranstaltungen & Feste
- Sehen & Erleben
- Wandern & Walken
- Radfahren & Biken
- Unterkünfte & Service
- Wein & Genuss
- Kur & Wellness
- Barrierefrei & Nachhaltig
- Einkaufen & Genießen
- Pfalz & Weinstraße
Mit Ärztehäusern die Gesundheitsstadt Bad Dürkheim stärken
Die medizinische Versorgung mit Haus- und Fachärzten ist für die Gesundheitsstadt
Bad Dürkheim von zentraler Bedeutung. Bereits im vergangenen Jahr fanden hierzu mehrere Gespräche zwischen der Stadtspitze und Vertreterinnen und Vertretern der Ärzteschaft statt. In konstruktiven Gesprächsrunden wurden die unterschiedlichen Anforderungen und Bedarfe der einzelnen medizinischen Fachrichtungen intensiv erörtert.
„Zentrales Thema und zugleich das größte Zukunftsprojekt in diesem Bereich ist die Schaffung moderner und zukunftsfähiger Praxisräume“, erklärt Bürgermeisterin Natalie Bauernschmitt. In den vergangenen Jahren wurden mit dem Umbau des Bahnhofs- und des Postgebäudes sowie dem Neubau einer Arztpraxis in der Mannheimer Straße bereits erste Projekte durch die Stadt begleitet und unterstützt.
Aktuell verfolgt die Stadt das Ziel, auf eigenen Flächen ein weiteres Ärztehaus in zentraler Lage zu entwickeln. Wie der Erste Beigeordnete Claudius Güther bereits im Ausschuss für Wirtschaft und Tourismus am 15. April 2026 berichtete, unterstützen die städtischen Gremien dieses Vorhaben ausdrücklich. Derzeit stimmt die Stadt gemeinsam mit der Ärzteschaft die zukünftigen Bedarfe ab.
Darüber hinaus häufen sich auch Anfragen von Ärzten sowie medizinischen Dienstleistern außerhalb der Stadtgrenzen. Vor diesem Hintergrund soll im Bau- und Entwicklungsausschuss am 11. Juni 2026 über einen möglichen weiteren Standort für ein Ärztehaus beraten werden. Auch hierbei handelt es sich um eine Fläche im Eigentum der Stadt Bad Dürkheim. Durch die Aufstellung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans könnten die baurechtlichen Voraussetzungen für ein modernes Ärztezentrum geschaffen werden.
Bereits in einem Schreiben vom 2. April 2026 an den sektorenübergreifenden Qualitätszirkel der Ärzte in Bad Dürkheim hatte die Stadt angekündigt, die Planung nach der Beratung in den städtischen Gremien der Ärzteschaft vorzustellen. Die Projektierung soll parallel zur Schaffung des Baurechts erfolgen, um möglichst zeitnah nachhaltige und moderne Praxisräume zur weiteren Stärkung der Gesundheitsstadt Bad Dürkheim zu realisieren.
Bürgermeisterin Natalie Bauernschmitt betont hierzu: „Die aktuelle öffentliche Diskussion zeigt deutlich, wie wichtig es ist, Planungen auf eine rechtssichere Grundlage zu stellen, bevor eines der interessierten Unternehmen oder Investoren ein Projekt umsetzen kann. Wir hoffen, dass sich über die Sommermonate die Planungen und das weitere Vorgehen weiter konkretisieren.“
Zur in der vergangenen Woche gestarteten Petition weist Bürgermeisterin Natalie Bauernschmitt darauf hin, dass die Stadt Bad Dürkheim die Gesundheitssparte im Rahmen ihrer rechtlichen und tatsächlichen Möglichkeiten unterstützt — sowohl allgemein als auch im konkreten Fall von Frau Dr. Walther. „Die Situation von Frau Dr. Walther ist der Stadtverwaltung durch zahlreiche Gespräche sehr bewusst. Aus diesem Grund gab es immer wieder Hinweise auf geeignete Bestandsimmobilien“, so die Bürgermeisterin.
Nach derzeitiger Einschätzung stellen die beiden von der Stadt benannten Optionen aktuell die einzigen rechtlich zulässigen Möglichkeiten dar, in angemessener Zeit moderne Praxisräume zu schaffen. Unabhängig davon wird die Stadt auch weiterhin versuchen, geeignete Bestandsimmobilien zu vermitteln und rechtlich zulässige konstruktive Lösungen zur Sicherung der medizinischen Versorgung zu unterstützen.

