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Fusion der Stadtwerke Bad Dürkheim, Deidesheim und Wachenheim
In seiner Sitzung am 16. Juni 2026 hat der Stadtrat Bad Dürkheim der geplanten Fusion der Stadtwerke Bad Dürkheim GmbH, der Stadtwerke Deidesheim GmbH und des Eigenbetriebs „Stadtwerke Wachenheim“ zugestimmt.
Die vier beteiligten Kommunen – die Stadt Bad Dürkheim, die Stadt Deidesheim, die Stadt Wachenheim sowie die Gemeinde Niederkirchen – verfolgen mit der Fusion das Ziel, ihre kommunale Daseinsvorsorge langfristig zu stärken und die Versorgung mit Energie, Wasser und weiteren Infrastrukturleistungen zukunftssicher aufzustellen.
Hintergrund sind die steigenden Anforderungen an kommunale Versorgungsunternehmen. Energiewende, zunehmende regulatorische Vorgaben, Fachkräftemangel und wachsender wirtschaftlicher Druck stellen insbesondere kleinere Stadtwerke vor große Herausforderungen. Ein gemeinsames Strategieprojekt hatte ergeben, dass eine Vollfusion die besten Voraussetzungen bietet, um Synergien zu nutzen und die Zukunftsfähigkeit dauerhaft zu sichern.
Die neue Gesellschaft soll ihren Sitz in Bad Dürkheim haben, während die Standorte in Deidesheim und Wachenheim erhalten bleiben. An der „Stadtwerke an der Weinstraße GmbH“ werden die Stadt Bad Dürkheim mit 64,24 Prozent, die Stadt Deidesheim mit 18,31 Prozent, die Stadt Wachenheim mit 12,87 Prozent sowie die Gemeinde Niederkirchen mit 4,58 Prozent beteiligt sein.
Vorgesehen ist zudem, die Geschäftsführung um Alexander Will, bisheriger Geschäftsführer der Stadtwerke Deidesheim GmbH, und Dieter Panzer, bisheriger Werkleiter des Eigenbetriebs „Stadtwerke Wachenheim“, zu erweitern. Gemeinsam mit dem bisherigen Geschäftsführer Dr. Peter Kistenmacher sollen sie die Geschicke der neuen Gesellschaft lenken.
Sofern alle beteiligten Kommunen den vorgesehenen Schritten zustimmen und die kommunalaufsichtlichen Verfahren abgeschlossen sind, soll die Fusion im August 2026 notariell vollzogen werden. Mit der Eintragung in das Handelsregister würde die „Stadtwerke an der Weinstraße GmbH“ offiziell entstehen.

